Xiaomi setzt im neuen Jahr gleich auf mehreren Feldern an, um sein integriertes "Human x Car x Home"-Ökosystem voranzutreiben. Neben einem ambitionierten Ziel für den Elektroauto-Absatz investiert der Konzern massiv in eigene Kerntechnologien und versucht in Indien, dem schwierigen Smartphone-Markt, einen strategischen Neustart.

Ambitionierte Ziele für die Elektroauto-Sparte

Das Herzstück der Wachstumsstrategie ist die junge Elektroauto-Division. Für 2026 peilt Xiaomi den Verkauf von 550.000 Fahrzeugen an – ein deutlicher Schritt nach oben nach bereits 410.000 Auslieferungen im Jahr 2025. Diese Zahlen übertreffen die ursprünglichen Erwartungen bei weitem. Noch bemerkenswerter: Die E-Auto-Sparte meldete im dritten Quartal 2025 ihren ersten Quartalsgewinn und erzielte eine respektable Bruttomarge von 25,5%. Analysten von CreditSights rechnen damit, dass sich der Umsatz aus diesem Geschäft 2026 in etwa verdoppeln und zum gesamten Umsatzwachstum von rund 24% beitragen wird.

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Massive Investitionen in eigene Technologie

Parallel baut Xiaomi seine technologische Unabhängigkeit aus. Bis 2026 plant das Unternehmen, seinen eigenen XRING-Chip, die HyperAI-KI und das Betriebssystem HyperOS auf einem einzigen Gerät zu vereinen. Für diese Kernentwicklungen will Xiaomi in den nächsten fünf Jahren zusätzliche 200 Milliarden Yuan investieren. Ein Meilenstein wurde bereits erreicht: Das Team hinter dem XRING O1 3nm-Chip wurde ausgezeichnet. Damit ist Xiaomi das erste Festland-chinesische Unternehmen, dem die Entwicklung eines Mobilchips dieser fortschrittlichen Bauklasse gelungen ist.

Neustart im Schlüsselmarkt Indien

In Indien, einem historisch turbulenten, aber wichtigen Markt, drückt Xiaomi auf die Reset-Taste. Statt auf reine Verkaufszahlen setzt der Konzern nun auf eine Strategie, die mehr Wert und Umsatz generieren soll. Mit neuen Produkten wie dem Redmi Note 15 und dem Pad 2 Pro, die am 12. Januar 2026 vorgestellt wurden, will sich Xiaomi als Premium-Technologiemarke im mittleren und höheren Preissegment positionieren. Gleichzeitig expandiert das Ökosystem mit Wearables, TVs und Haushaltsrobotern. Die Führung vor Ort zeigt sich zuversichtlich und verweist auf ein anhaltendes Umsatzwachstum von 7-8%.

Diese Pläne könnten jedoch durch neue regulatorische Hürden erschwert werden. Indien erwägt striktere Smartphone-Sicherheitsvorschriften, die unter anderem die Offenlegung von Quellcode verlangen könnten. Xiaomi und andere Tech-Giganten wie Apple und Samsung wehren sich gegen diese Pläne, da sie Innovation und globale Betriebsabläufe behindern könnten.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Die Börse reagierte am Morgen des 13. Januar 2026 zunächst verhalten auf die Flut an strategischen Neuigkeiten. Investoren werden die Fortschritte bei diesen ambitionierten Vorhaben genau verfolgen. Ein erster konkreter Prüfstein sind die nächsten Quartalszahlen, die für den 23. März 2026 erwartet werden. Während Macquarie von einem anhaltenden Umsatzwachstum für 2026 ausgeht, sehen Analysten von CreditSights potenzielle Risiken für die Margen, etwa durch steigende Speicherchip-Kosten.

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