Die Baukonjunktur entwickelte sich im vergangenen Jahr bekanntlich nicht eben traumhaft und die gesamte Branche hatte unter einer schwachen Nachfrage zu leiden. Das zeigte sich auch bei Wienerberger, wie ein Blick auf die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse für 2025 verrät. Mit den Umsätzen ging es um rund fünf Prozent auf 4,6 Milliarden Euro abwärts. Vom Unternehmen selbst wird das aber noch als gutes Ergebnis angesehen, welches von Zuwächsen in den Segmenten Dach- und Rohrlösungen getragen wurde.

Wienerberger arbeitete offensichtlich auch erfolgreich daran, die Kosten besser in den Griff zu bekommen. Das zeigt sich beim Nettogewinn, der sich trotz der Umsatzrückgänge auf 168 Millionen Euro verbessern konnte. Für die Zukunft stellt das Unternehmen weiteres Wachstum in Aussicht und erkennt unter anderem in den Sanierungsmärkten in Deutschland und Frankreich interessante Chancen.

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Wienerberger: Die Richtung stimmt

Wienerberger muss zwar auch weiterhin mit einer eher dürftigen Neubautätigkeit in Europe zurechtkommen. Dafür scheint der Konzern aber an den richtigen Stellen die Expansion voranzutreiben, beispielsweise im Bereich von Solarlösungen. Damit scheint ein guter Weg durch noch immer schwierige Zeiten gefunden zu werden. Sollte die Lage sich aufhellen, ließe sich auf solchen Erfolgen natürlich weiter aufbauen.

Darauf setzen wohl auch die Anleger, welche sich mit den Jahresergebnissen zufrieden zeigten. Die Wienerberger-Aktie konnte heute Morgen in Stuttgart um 2,2 Prozent bis auf 23,20 Euro zulegen und damit nach den herben Verlusten der letzten Wochen wenigstens ein kleines Ausrufezeichen hinterlassen. Die Sorge vor wieder steigenden Zinsen und entsprechenden Auswirkungen auf das Baugewerbe bleiben jedoch ein wichtiges Thema.

Gerne mehr davon

Gelingt es Wienerberger, bei künftigen Ergebnissen die Gewinne weiter zu steigern und auch bei den Umsätzen wieder zuzulegen, so stände einer ansehnlichen Erholung an der Börse kaum etwas im Wege. Leider hat das Unternehmen solche Entwicklungen aber nicht vollständig in der eigenen Hand. Wie so viele andere Unternehmen ist auch Wienerberger abhängig von der Konjunktur, bei der sich angesichts des geopolitischen Chaos momentan kaum etwas verlässlich vorhersagen lässt.

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