Wienerberger Aktie: Starkes Jahresergebnis
Trotz eines schwierigen Umfelds in der europäischen Baubranche hat Wienerberger das Geschäftsjahr 2025 mit soliden Zahlen abgeschlossen. Der Konzernumsatz erreichte 4,6 Milliarden Euro, das operative EBITDA lag bei 754 Millionen Euro. Der Nettogewinn kletterte auf 168 Millionen Euro – ein Ergebnis, das die finanzielle Standfestigkeit des Unternehmens unterstreicht.
Besonders erfreulich: Der Free Cashflow stieg deutlich auf 474 Millionen Euro, während die Nettoverschuldung weiter gesenkt wurde. In einem Jahr, das von geopolitischen Spannungen und schwacher Neubautätigkeit geprägt war, sind das keine Selbstverständlichkeiten.
Dächer und Rohre tragen die Last
Das Dachgeschäft entwickelte sich zum zentralen Wachstumstreiber. Die Übernahme des französischen Unternehmens Terreal schlug 2025 erstmals über das gesamte Jahr durch – und die Integration verlief offenbar reibungslos. Mit der Akquisition von GSEi baute Wienerberger zudem seine Präsenz im Bereich Indach-Photovoltaik aus, einem der dynamischsten Segmente im europäischen Baumarkt.
Auch das Rohrsystemgeschäft lieferte stabile Margen, obwohl die Neubautätigkeit in vielen Märkten rückläufig war. Infrastruktur läuft eben auch dann, wenn der Wohnungsbau stockt. Die Renovierungsmärkte in Frankreich und Deutschland gewannen zusätzlich an Gewicht – strukturell ein vielversprechendes Signal.
Ein Jahrzehnt Umbau zeigt Wirkung
Heute erwirtschaftet Wienerberger mehr als die Hälfte seiner Umsätze und Ergebnisse in den Bereichen Dachlösungen und Rohrsysteme. Vor zehn Jahren war das noch anders. Der schrittweise Schwenk weg vom klassischen Ziegelgeschäft hin zu Infrastruktur- und Renovierungslösungen zahlt sich nun aus – gerade in einem Umfeld, das für rein neubauorientierte Anbieter deutlich rauer ist.
Langfristig setzt das Unternehmen auf Infrastrukturmodernisierung, Gebäudesanierung und Dekarbonisierung im europäischen Wohnungsbestand. Ob eine schrittweise Markterholung im Neubau hinzukommt, bleibt offen – für die aktuelle Ertragsstärke ist sie jedenfalls keine Grundvoraussetzung mehr.
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