Vulcan Energy Aktie: Erste Lizenz, voller Betrieb
Vulcan Energy Resources hat in Deutschland einen historischen Regulierungsschritt erreicht: Das Unternehmen erhielt als erstes überhaupt eine Lithium-Produktionslizenz im Oberrheinischen Tiefengraben — und das in Rheinland-Pfalz, wo bislang keine vergleichbare Genehmigung erteilt worden war. Damit rückt der geplante Produktionsstart 2028 ein Stück näher.
Was die LiThermEx-Lizenz ermöglicht
Die Genehmigung, intern als „LiThermEx" bezeichnet, bezieht sich auf das Insheim-Geothermieareal, wo Vulcan bereits erneuerbare Wärme und Strom erzeugt. Sie erlaubt die industrielle Lithiumgewinnung und ergänzt die bestehenden Genehmigungen für Geothermie und Lithiumexploration. Zunächst gilt sie für sechs Jahre — Vulcan plant eine Verlängerung auf die gesamte vorgesehene Projektlaufzeit von 30 Jahren.
Weitere Produktionslizenzen für die übrigen Bereiche des Lionheart-Projekts sollen folgen. LiThermEx ist damit der Auftakt einer mehrstufigen Genehmigungssequenz.
Finanzierung steht, Bau läuft
Das Lionheart-Projekt ist bereits vollständig finanziert. Im Dezember 2025 schloss Vulcan ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro ab, getragen von einem Konsortium aus 13 Banken — darunter die Europäische Investitionsbank, der KfW-Rohstoffonds und Siemens Financial Services. Den EPCM-Vertrag erhielt ein Gemeinschaftsunternehmen aus Sedgman und HOCHTIEF.
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Das Projekt zielt auf eine jährliche Produktionskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien — sowie 275 GWh erneuerbaren Strom und 560 GWh Wärme für lokale Abnehmer.
Kurs unter Druck trotz operativer Fortschritte
Die Aktie hat sich von diesen Meilensteinen bislang kaum beeindrucken lassen. Mit einem Minus von rund 29 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel auf einem 52-Wochen-Tief — weit entfernt vom Hoch bei 3,98 Euro aus dem Oktober 2025. Die Diskrepanz zwischen operativem Fortschritt und Kursentwicklung spiegelt eine breitere Neubewertung von Risiken im Lithiumsektor wider.
Am 26. März legt Vulcan seinen nächsten Quartalsbericht vor. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist zudem die Mobilisierung eines zweiten Bohrgeräts geplant, um die Projektentwicklung zu beschleunigen.
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