Vulcan Energy Aktie: Meilensteine ignoriert
Vulcan Energy treibt sein europäisches Lithium-Vorhaben rasant voran und meldet kontinuierlich operative Erfolge. Vom ersten Produktionszertifikat bis hin zu neuen Bohrverträgen scheint das Großprojekt Lionheart im Oberrheingraben nach Plan zu verlaufen. An der Börse zeichnet sich allerdings ein völlig anderes Bild ab, denn Investoren trennen sich konsequent von ihren Anteilen.
Neuer Partner für das Großprojekt
Am Dienstag gab das Unternehmen die Vergabe eines wichtigen Auftrags an den Ölfelddienstleister Expro bekannt. Dieser wird die geothermischen Bohrlochtests für die erste Bohrung am Standort Schleidberg übernehmen. Mit spezieller Analysetechnologie sammelt Expro entscheidende Daten über die Fließgeschwindigkeit und das Potenzial der lithiumhaltigen Sole. Diese Erkenntnisse sind ein essenzieller Schritt für die geplante kommerzielle Förderung.
Das Lionheart-Projekt gilt als eines der größten kombinierten Geothermie- und Lithiumvorhaben in Europa. Kürzlich erhielt es den Status einer strategischen Initiative unter dem EU-Gesetz für kritische Rohstoffe, was die politische Bedeutung der heimischen Rohstoffgewinnung unterstreicht.
Lizenzen und Baufortschritte
Parallel zu den Testvorbereitungen beschleunigt Vulcan die Bauarbeiten an mehreren Fronten. Am zweiten Bohrstandort Trappelberg bei Landau erfolgte bereits der erste Spatenstich. Dort sollen die Bohrarbeiten in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Insgesamt plant das Unternehmen in der ersten Projektphase 24 Produktions- und Injektionsbohrungen.
Auch regulatorisch sichert sich der Entwickler ab. Mitte März erteilte die zuständige Bergbaubehörde in Rheinland-Pfalz die erste Lithium-Produktionslizenz für das Gebiet Insheim. Die Genehmigung gilt zunächst für sechs Jahre und flankiert das finanzielle Fundament. Nach einem umfassenden Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro im vergangenen Dezember gilt das Projekt als vollständig durchfinanziert.
Diskrepanz zur Börsenentwicklung
Trotz dieser greifbaren Fortschritte beim Übergang vom Entwickler zum aktiven Produzenten steht das Papier deutlich unter Druck. Die anhaltenden Verkäufe drückten den Kurs am Dienstag exakt auf das 52-Wochen-Tief von 1,80 Euro. Damit summiert sich der Verlust seit Jahresbeginn auf über 31 Prozent.
Der Fokus des Marktes richtet sich nun auf den anstehenden Jahresbericht am 30. März. Anleger erwarten detaillierte Einblicke in die Kostenkontrolle der laufenden Bauarbeiten. Zudem muss das Management bestätigen, ob der anvisierte Produktionsstart für die jährlich geplanten 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid im Jahr 2028 weiterhin realistisch ist.
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