Vulcan Energy Resources hat für sein Kernprojekt Lionheart einen weiteren Servicepartner gewonnen. Der NYSE-notierte Ölfelddienstleister Expro wird die Bohrlochteststrategie am ersten Schleidberg-Bohrloch übernehmen — und das kurz vor der Veröffentlichung des Jahresabschlussberichts am 27. März.

Was Expro zum Projekt beisteuert

Expro arbeitet dabei mit VERCANA GmbH zusammen, der Bohr- und Ingenieurssparte von Vulcan Energy Resources GmbH. Im Mittelpunkt steht das GeoFlow™-Oberflächentestpaket des Unternehmens, mit dem Reservoireigenschaften und das Potenzial der lithiumhaltigen Sole charakterisiert werden sollen. Diese Subsurface-Daten sind entscheidend, um die geothermische Leistung zu optimieren und die kommerzielle Lithiumgewinnung voranzutreiben.

Das Lionheart-Projekt trägt seit Kurzem den Status einer strategischen Initiative nach dem EU-Gesetz über kritische Rohstoffe (CRMA) — eine Einstufung, die das Projekt im Kontext europäischer Lieferkettenpolitik stärkt und institutionelles Interesse begünstigen dürfte.

Jahresbericht, Quartalszahlen, Hauptversammlung

Die Expro-Meldung fällt in eine dichte Berichtsphase. Am 27. März erscheint der Jahresabschluss, am 29. April folgt der Quartalsbericht für Q1 2026, und am 28. Mai findet die Hauptversammlung statt. Im Mittelpunkt der Investorenaufmerksamkeit dürften dabei zwei Fragen stehen: die Kostendisziplin beim Lionheart-Projekt und die Einhaltung des angestrebten Produktionsstarts 2028.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Vulcan Energy?

Operativ schreitet der Aufbau voran. Neben dem bereits gebohrten Schleidberg-Bohrloch hat Vulcan im Rohrbach-Distrikt bei Landau mit den Vorbereitungen für den zweiten Standort Trappelberg begonnen; der Bohrbeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Die Bauarbeiten an der integrierten Produktionsanlage laufen seit Dezember 2025, nachdem die Vollfinanzierung gesichert wurde.

Die geplante Jahreskapazität liegt bei bis zu 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat sowie 275 GWh Strom und 560 GWh Wärme. Rund 72 Prozent des vertraglich gesicherten Volumens im ersten Produktionsjahrzehnt sind durch Fest- oder Mindestpreisvereinbarungen abgesichert — unter anderem mit Stellantis, LG Corp, Umicore und Glencore.

Kurs hinkt dem Fortschritt hinterher

Der operative Fortschritt spiegelt sich im Aktienkurs bislang nicht wider. Zwar legte die Aktie heute deutlich zu und notiert aktuell bei rund 2,07 Euro, liegt damit aber noch immer rund 20 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn hat der Titel knapp 21 Prozent verloren.

Ob die Aufnahme in den S&P/ASX 200 — die am 23. März in Kraft trat — mittelfristig für strukturelle Nachfrage durch Indexfonds sorgt, wird der Jahresbericht am 27. März mitentscheiden. Kostentransparenz und ein glaubwürdiger Bauzeitplan dürften der entscheidende Maßstab sein.

Vulcan Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vulcan Energy-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:

Die neusten Vulcan Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vulcan Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Vulcan Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...