Voestalpine Aktie: Verkauf abgeschlossen
Voestalpine räumt sein Portfolio weiter auf: Der Konzern verkauft die voestalpine BÖHLER Profil GmbH an das US-Industrieunternehmen Kadant. Der Schritt soll die Restrukturierung in der „High Performance Metals Division“ final abrunden. Gleichzeitig hält der Vorstand an seiner Ergebnisprognose fest – ein wichtiger Anker in einem bewegten Stahlumfeld.
- Verkaufte Einheit: voestalpine BÖHLER Profil GmbH (Standort Bruckbach)
- Käufer: Kadant Inc. (USA)
- Mitarbeiter: rund 150 (Übernahme durch den Käufer vorgesehen)
- Umsatz (GJ 2024/25): 51,5 Mio. Euro
- EBITDA-Prognose 2025/26: 1,40 bis 1,55 Mrd. Euro (bestätigt)
Was genau verkauft wird
Gegenstand der Transaktion ist der Standort in Bruckbach (Niederösterreich). Dort arbeiten rund 150 Mitarbeiter, die laut Mitteilung vom neuen Eigentümer übernommen werden sollen. Die veräußerte Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 51,5 Millionen Euro.
Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Voestalpine rechnet mit dem Abschluss bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025/2026.
Strategischer Hintergrund: Restrukturierung endet
Mit dem Verkauf sieht Voestalpine die Restrukturierungsmaßnahmen in der „High Performance Metals Division“ als abgeschlossen an. Zuvor hatte der Konzern bereits Buderus Edelstahl veräußert.
Die Unternehmensführung begründet den Schritt damit, dass BÖHLER Profil aufgrund seiner Struktur und Vertriebskanäle kein strategisches Kerngeschäft mehr darstelle. Damit wird eine Einheit abgegeben, die nicht mehr in die langfristige Ausrichtung passt.
Prognose bleibt stabil – trotz Verkauf
Trotz der Portfolioanpassung bestätigte der Vorstand die EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 in einer Spanne von 1,40 bis 1,55 Milliarden Euro. Das beantwortet auch die zentrale Frage, die sich viele Anleger bei Verkäufen stellen: Ändert sich dadurch der Ausblick? In diesem Fall: nein, zumindest laut aktueller Unternehmensprognose.
An der Wiener Börse schloss die Voestalpine-Aktie gestern bei rund 39,58 Euro.
Im Branchenumfeld bleibt es derweil in Bewegung: In der europäischen Stahlindustrie berichteten Wettbewerber wie ArcelorMittal im Januar über Preiserhöhungen, während SSAB und Thyssenkrupp zuletzt ebenfalls ihre Geschäftsentwicklungen und strategischen Ausrichtungen präsentierten.
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