Almonty Aktie: Ermutigender Fortschritt!
Almonty will sich als führender westlicher Wolfram-Lieferant positionieren – und liefert dafür jetzt einen konkreten Fahrplan. Seit Dezember läuft der Abbau in der Sangdong-Mine in Südkorea, die zum Kern der Strategie werden soll. Doch wie belastbar ist das Ziel, einen großen Teil der Nicht-China-Versorgung zu stemmen?
Wichtige Punkte aus dem Aktionärsbrief:
- Abbau in Sangdong läuft seit Dezember
- Ziel: mindestens 40% der weltweiten Wolfram-Versorgung außerhalb Chinas
- Rückenwind durch Exportrestriktionen aus China und neue US-Regeln ab 2027
- Fokus 2026: Hochlauf, Projekte, Bohrprogramm – plus Produktionsstart in den USA vorbereiten
Der Plan: 40% der Nicht-China-Versorgung
Im Aktionärsbrief von vor gut einer Woche skizziert Chairman und CEO Lewis Black die Ambition, mindestens 40% des globalen Wolfram-Markts außerhalb Chinas zu beliefern. Sangdong soll dafür die Basis bilden – mit dem Anspruch, eine „geopolitisch abgestimmte“ Versorgung für die USA und deren Verbündete aufzubauen.
Der Brief markiert zugleich einen Übergang: Almonty versteht sich nicht mehr als reiner Projektentwickler, sondern als Produzent im operativen Betrieb.
Marktumfeld: China dominiert, Preise ziehen an
Almonty verweist auf ein Marktbild, das dem Unternehmen in die Karten spielt: China produziert laut dem Schreiben weiterhin über 80% des weltweiten Wolframs und hat Exporte eingeschränkt, zudem seien Dual-Use-Exporte untersagt worden. Parallel dazu haben die USA Wolfram-Importe aus China für die Verteidigungsbeschaffung ab 2027 verboten.
Laut Unternehmensdarstellung trug diese Gemengelage dazu bei, dass die Wolframpreise 2025 um mehr als 160% stiegen – und der Aufwärtstrend sich Anfang 2026 fortsetzte.
Was 2026 ansteht – und ein Insider-Verkauf
Für 2026 nennt Almonty mehrere operative Meilensteine:
- Sangdong Phase I: Fortschritte Richtung vollständigem kommerziellem Betrieb
- Phase-II-Erweiterung: Abschluss 2027 erwartet, Kapazität bis zu 1,2 Mio. Tonnen pro Jahr
- Panasqueira (Portugal): groß angelegtes Bohrprogramm zur Definition einer Erweiterung in „Level 4“
- Gentung Browns Lake (Montana): Produktionsbereitschaft für die zweite Jahreshälfte 2026 angepeilt
Das Gentung-Browns-Lake-Projekt in Montana hatte Almonty im November übernommen und damit den Einstieg in den US-Markt vollzogen.
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam zuletzt ein Insider-Trade: Laut Simply Wall St verkaufte Director und 10%-Anteilseigner Thomas Joerg Gutschlag im Januar an zwei Tagen insgesamt 89.630 Aktien im Gegenwert von rund 1,2 Mio. CAD. Das entsprach einem Rückgang seines Anteils um 7,5%. Canadian Insider nennt dazu Details: 50.000 Aktien gingen am 21. Januar zu 14,00 bis 14,088 CAD weg, 29.630 Aktien am 20. Januar zu 7,80 bis 8,00 EUR, plus 10.000 Aktien indirekt über die Kooiker Investment GmbH zu 13,00 CAD.
Die Aktie schloss laut Yahoo-Finance-Daten am Dienstag in Toronto bei 15,05 CAD. Auf Sicht von einem Jahr weist die Quelle eine Rendite von rund 883% aus.
Im Aktionärsbrief stellt das Management zudem eine gestärkte Bilanz, eine breitere Asset-Basis und zusätzlichen Schwung für das Produktionswachstum in den Vordergrund – als Leitlinien für die operative Umsetzung im laufenden Jahr.
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