UBS Aktie: Zuversichtliche Vorhersagen!
Die Schweizer Großbank geht auf direkten Konfrontationskurs mit der Regierung in Bern. Im Kern des Konflikts stehen verschärfte Kapitalregeln, die das Institut rund 24 Milliarden US-Dollar kosten könnten. UBS-Chef Sergio Ermotti lehnt die Pläne kategorisch ab, doch während der politische Schlagabtausch läuft, treibt der CEO bereits seine eigene Nachfolge voran.
Widerstand gegen Kapitalvorschriften
Der Ton zwischen Zürich und Bern wird rauer. In ihrer offiziellen Stellungnahme vom 12. Januar wies die UBS die geplante Änderung der Eigenmittelverordnung scharf zurück. Der strittige Punkt: Die Regierung fordert, dass ausländische Tochtergesellschaften künftig zu 100 Prozent statt wie bisher zu 60 Prozent kapitalisiert werden müssen.
Für die UBS würde dies eine zusätzliche Kapitalbelastung von rund 24 Milliarden US-Dollar bedeuten. Die Bankführung argumentiert, diese enormen Mehrkosten würden das Geschäftsmodell gefährden und zwangsläufig zu schlechteren Konditionen für Kreditkunden führen. Unterstützung erhält das Institut vom Schweizerischen Bankierverband, der die Maßnahmen als nicht international abgestimmt kritisiert.
Ermotti plant den Abschied
Mitten in diesem regulatorischen Ringen klärt sich die Führungsfrage. Sergio Ermotti, der 2023 als Krisenmanager für die Credit-Suisse-Übernahme zurückkehrte, plant seinen Rückzug für April 2027. Bis dahin soll die Integration des ehemaligen Konkurrenten vollständig abgeschlossen sein.
Das interne Rennen um die Nachfolge ist damit eröffnet. Als aussichtsreiche Kandidaten gelten:
* Aleksandar Ivanovic (Chef Asset Management)
* Iqbal Khan (Co-Chef Wealth Management)
* Robert Karofsky (Co-Chef Wealth Management Americas)
* Bea Martin (Chief Operating Officer)
Hoffnung auf politische Einigung
Trotz der harten Rhetorik reagierte der Aktienkurs zuletzt positiv und legte seit Dezember 2025 über 20 Prozent zu. Marktbeobachter führen dies auf Signale für einen möglichen Kompromiss zurück. Ein Vorschlag aus dem Parlament sieht vor, dass die UBS bis zu 50 Prozent der Anforderungen durch sogenannte AT1-Anleihen abdecken könnte, statt teures hartes Kernkapital (CET1) verwenden zu müssen. Während die SVP eine Lösung favorisiert, die die Wettbewerbsfähigkeit sichert, drängen SP und Grüne weiterhin auf strenge Vorgaben.
Der nächste wichtige Impuls für Anleger folgt am 4. Februar 2026 mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Bis dahin dürfte sich auch klären, ob die Politik auf den Kompromissvorschlag eingeht, bevor die Integration der Credit Suisse Ende des Jahres in die finale Phase geht.
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