Nach einem massiven Kursrückgang von fast 22 Prozent in den letzten 30 Tagen blicken Anleger mit Anspannung auf die morgige Bilanzvorlage der UBS. Analysten haben im Vorfeld ihre Erwartungen deutlich zurückgeschraubt, was den Druck auf das Management erhöht. Kann die Großbank morgen liefern oder setzt sich die Talfahrt fort?

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Termin: Quartalszahlen (Q4 2025) am Mittwoch, 04. Februar 2026
  • Kursentwicklung: 37,56 CHF (+1,19 % heute)
  • Gewinnerwartung (EPS): 0,25 USD
  • Umsatzprognose: ca. 11,62 Mrd. USD

Analysten senken die Messlatte

Für das vierte Quartal 2025 rechnen die Experten im Konsens nur noch mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 0,25 USD. Dies stellt eine klare Korrektur gegenüber früheren, optimistischeren Schätzungen dar. Auf der Einnahmenseite wird ein Quartalsumsatz von rund 11,62 Milliarden USD erwartet.

Diese Zahlen dienen dem Markt als wichtiger Indikator für den Fortschritt der Credit-Suisse-Integration. Investoren wollen sehen, wie effizient die Bank die Fusion im vergangenen Jahr finalisiert hat und wie widerstandsfähig sich das operative Kerngeschäft im aktuellen Zinsumfeld behauptet. Die gedämpften Erwartungen treffen auf eine technisch angeschlagene Aktie, die mit 37,56 CHF weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 48,11 CHF notiert.

Personalie stützt Strategie

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei UBS?

Unabhängig von den kurzfristigen Finanzkennzahlen treibt die UBS ihre strategische Ausrichtung im Wealth Management voran. Nicholas Hinnen hat im Januar 2026 die Position des Head of Premium Advisory Specialists APAC Switzerland übernommen. Er leitet ein Team, das auf die komplexe Cross-Asset-Beratung für hochvermögende Kunden (UHNW) im asiatisch-pazifischen Raum spezialisiert ist. Diese Personalentscheidung unterstreicht das Ziel, die Marktführerschaft in der Vermögensverwaltung durch spezialisierte Dienstleistungen auszubauen.

Auch auf der Produktseite bleibt die Bank aktiv. Aus SEC-Einreichungen vom 02. Februar geht hervor, dass die UBS neue strukturierte Finanzprodukte emittiert, darunter an große Indizes gekoppelte "Trigger Callable Contingent Yield Notes". Dies signalisiert eine fortlaufende Aktivität im Bereich derivativer Anlagelösungen.

Fokus auf Kapitalrückfluss

Der morgige Mittwoch wird die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben. Neben dem reinen Erreichen der Gewinnschätzung von 0,25 USD liegt das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer auf dem Ausblick für 2026. Konkrete Aussagen des Managements zur Dividendenpolitik und dem geplanten Volumen des Aktienrückkaufprogramms sind entscheidend, um das Vertrauen der Anleger nach den jüngsten Kursverlusten zurückzugewinnen.

Anzeige

UBS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue UBS-Analyse vom 3. Februar liefert die Antwort:

Die neusten UBS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für UBS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

UBS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...