UBS Aktie: Entscheidende Termine
Bei UBS ballen sich diese Woche gleich zwei Themen, die den Markt typischerweise nervös machen: Zahlen – und Politik. Morgen legt die Großbank die Q4-Ergebnisse vor, heute muss sie in Washington zu Altlasten der Credit Suisse Rede und Antwort stehen. Wie gut bekommt UBS die Integration wirklich in den Griff?
Die Fakten im Überblick
- Heute (03.02.): Anhörung vor einem Justizausschuss des US-Senats zu historischen Konten von Vorgängerinstituten der Credit Suisse
- Morgen (04.02.): Veröffentlichung der Q4/2025-Ergebnisse
- Kursbild: Schlusskurs gestern 37,12 CHF, auf 30 Tage -22,84% und damit klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt (40,53 CHF)
Worauf es bei den Quartalszahlen ankommt
Im Mittelpunkt der Zahlen steht weniger das „normale“ Quartal, sondern die Frage, wie weit die komplexe Credit-Suisse-Integration tatsächlich ist. Anleger wollen schwarz auf weiß sehen, ob Synergien schon greifen – und welche Fusionskosten weiterhin auf die Bilanz drücken.
Entscheidend dürften daher vor allem Aussagen zu Fortschritten bei der Zusammenführung, zur Kostenbasis und zu offenen Baustellen werden. Denn genau dort entscheidet sich, ob die Integration als planbar wirkt – oder ob der Umbau länger und teurer wird als erhofft.
Stellenabbau, Regulierung, USA-Pläne: Drei zusätzliche Baustellen
Neben den Ergebnissen achtet der Markt auf Details zum Abbau von Doppelstrukturen. Laut Bericht soll UBS eine weitere Entlassungswelle vorbereiten, die vor allem ehemalige Credit-Suisse-Mitarbeitende treffen könnte. Genannt werden Kündigungen Ende März, besonders in IT- und Backoffice-Bereichen, weil nach der Kundenmigration die IT-Plattformen der Credit Suisse abgeschaltet werden sollen. Im Zuge der Integration rechnet UBS insgesamt mit rund 3.000 Entlassungen in der Schweiz.
Parallel bleibt die Diskussion um verschärfte Kapitalanforderungen für systemrelevante Banken in der Schweiz ein Unsicherheitsfaktor. Die Auseinandersetzung über künftige Kapitalpuffer hängt wie ein zusätzlicher Gewichtsstein am Sentiment. Und auch der strategische Blick in die USA spielt mit: UBS strebt dort eine nationale Bankenlizenz an; ein erster formeller Schritt bei den US-Regulierern wurde bereits gemacht.
Zum Wochenauftakt spiegelte die Aktie diese Gemengelage bereits wider: Mit -22,84% in 30 Tagen bleibt der Titel deutlich unter Druck – umso mehr dürften die Q4-Zahlen am 4. Februar und der Ton des Managements zur Integration die kurzfristige Richtung vorgeben.
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