Bei der UBS richtet sich der Scheinwerfer auf den nächsten festen Termin im Kalender: die anstehenden Ergebnisse. In einer nachrichtenarmen Phase können genau solche Zahlen zum Taktgeber werden – vor allem, wenn sie zeigen, wie robust die Erträge in einem wechselhaften Marktumfeld sind. Entscheidend wird, welche Signale das Management zur operativen Entwicklung und zur Credit-Suisse-Integration liefert.

Die Aktie hat zuletzt spürbar nachgegeben: Auf 30-Tage-Sicht liegt sie rund 21% im Minus, der Schlusskurs vom Freitag lag bei 36,39 CHF.

  • Nächster Kurstreiber: Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 am 04. Februar 2026
  • Im Fokus: Wealth Management, Investment Banking, Integration Credit Suisse
  • Wichtige Einordnung am Markt: Kapitalausstattung und regulatorische Themen
  • Technischer Kontext: Kurs liegt unter dem 50-Tage-Schnitt (40,31 CHF)

Worauf es bei den Zahlen ankommt

Im Zentrum steht die Frage, wie sich die globalen Finanzmarktbedingungen in den wichtigsten Sparten niedergeschlagen haben. Besonders das Wealth Management gilt als Gradmesser für die Ertragsqualität, während das Investment Banking typischerweise stärker von Marktstimmung und Aktivität abhängt.

Mindestens genauso wichtig: der Fortschritt bei der Integration der Credit Suisse. Aussagen zu Meilensteinen, Umsetzungstempo und möglichen Synergieeffekten dürften den Ergebnissen zusätzlichen Interpretationsspielraum geben – und damit auch Kursfantasie oder Gegenwind liefern.

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Auch die Kapitalausstattung und regulatorische Themen bleiben auf dem Radar. Gerade bei Großbanken können kleine Nuancen in Formulierungen oder Kennzahlen große Wirkung auf die Erwartungen haben.

Die nächsten Termine im Kalender

Kurzfristig ist der kommende Mittwoch der Fixpunkt. Danach folgen weitere Etappen, die jeweils neue Details liefern können:

  • 04. Februar 2026: Ergebnisse Q4 2025 (inkl. Gesamtjahr 2025)
  • 09. März 2026: Geschäftsbericht 2025
  • 15. April 2026: Ordentliche Generalversammlung
  • 29. April 2026: Ergebnisse Q1 2026

Marktumfeld: Rückenwind oder Reibung?

Für global aktive Banken bleibt das Umfeld dynamisch. Geopolitische Unsicherheiten und die Zinspolitik der großen Zentralbanken setzen den Rahmen. In so einer Lage zählt aus Marktsicht vor allem, wie gut Institute Erträge über verschiedene Quellen stabilisieren können – und wie flexibel sie auf veränderte Bedingungen reagieren.

Konkreter Blick nach vorn: Am 04. Februar 2026 stehen die Q4- und Jahreszahlen an – und damit der nächste Anlass, bei dem sich zeigen dürfte, wie die UBS ihre Kernsparten durch das Marktumfeld gebracht hat und wie greifbar der Integrationsfortschritt bei Credit Suisse inzwischen ist.

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