UBS schiebt ihr Private Banking ein Stück weiter in Richtung digitale Vermögenswerte. Parallel setzt die Bank im Advisory-Bereich personell nach – und liefert mit einer deutlich höheren Gold-Prognose eine zweite, auffällige Schlagzeile. Was steckt hinter dieser Kombination aus Krypto-Offensive, Personalie und Rohstoff-Ausblick?

Krypto-Handel fürs Private Banking

Laut Marktberichten bereitet die Großbank den Handel mit Bitcoin und Ether für ausgewählte Private-Banking-Kunden vor. Starten soll das Angebot zunächst in der Schweiz, später sind Erweiterungen nach Asien-Pazifik und in die USA geplant. UBS reagiert damit auf eine wachsende institutionelle Nachfrage nach digitalen Assets – der direkte Effekt auf die Erträge wird in den Berichten jedoch als eher inkrementell beschrieben.

Wichtige Punkte aus der Meldung:

  • Geplanter Start: Schweiz
  • Ausweitung vorgesehen: Asien-Pazifik, USA
  • Produktfokus: Bitcoin und Ether
  • Zielgruppe: ausgewählte Private-Banking-Kunden

Personalie: Beratung für sehr Vermögende

Parallel stärkt UBS die Beratungsstruktur. Nicholas Hinnen übernimmt als Head of Premium Advisory Specialists für die Regionen APAC und Schweiz. Die Personalentscheidung passt zur Stoßrichtung: Im Private Banking soll der Service für sehr vermögende Kunden weiter verfeinert werden – gerade dann, wenn neue Anlageklassen wie Krypto eingebunden werden.

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Gold-Ziele deutlich angehoben

Auf der Makro-Seite fällt vor allem die Anpassung der Goldpreisziele auf. Trotz eines jüngsten Rückgangs bei Edelmetallen (Ende Januar) hebt UBS ihre Ziele für 2026 spürbar an: Für März, Juni und September liegt das neue Ziel bei 6.200 USD je Unze (zuvor 5.000 USD). In einem extremen Bullen-Szenario hält UBS sogar bis zu 7.200 USD für möglich, verweist aber zugleich darauf, dass kurzfristig technische Korrekturen auftreten können.

Auch abseits davon gab es Analystenaktivität: Im Technologiesektor senkte UBS-Analyst Taylor McGinnis das Kursziel für HubSpot auf 450 USD, beließ das Rating aber bei „Buy“.

Zum Aktienbild: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 36,39 CHF. Auf 30 Tage gerechnet steht die Aktie mit -9,30% spürbar tiefer und notiert damit auch knapp 10% unter dem 50-Tage-Durchschnitt – ein Zeichen, dass der Titel zuletzt eher Gegenwind hatte.

Im Blickfeld bleiben nach dieser Meldung vor allem zwei Themen: der geplante Rollout des Krypto-Handels (Start in der Schweiz, danach mögliche Ausweitung) sowie die Frage, ob UBS mit den angehobenen Gold-Zielen für 2026 eine neue Leitplanke für die Rohstoff-Debatte setzt.

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