Energiekontor erweitert sein eigenes Kraftwerksportfolio: Der Bremer Windpark-Entwickler hat einen neuen Repowering-Windpark im niedersächsischen Oederquart ans Netz gebracht. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt in der strategischen Neuausrichtung – weg vom reinen Projektverkauf, hin zu stabilen Einnahmen aus eigenen Anlagen.

Die wichtigsten Fakten:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Energiekontor?

  • Windpark Oederquart liefert zusätzlich 17 Megawatt Leistung
  • Gesamtportfolio im Eigenbestand wächst auf rund 450 Megawatt
  • Weitere 200 Megawatt befinden sich bereits im Bau
  • Über 120 Megawatt sollen noch 2026 in Betrieb gehen
  • Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm (1.300 Aktien vom 9.-13. Februar)

Vom Projektverkäufer zum Kraftwerksbetreiber

Die Inbetriebnahme des Windparks fügt sich in eine größere Transformation ein. Energiekontor baut systematisch ein Portfolio eigener Wind- und Solarparks auf, statt entwickelte Projekte wie früher üblich direkt zu veräußern. Der Vorteil: Stetige Stromverkaufserlöse aus dem Eigenbestand machen das Geschäftsmodell planbarer und reduzieren die Abhängigkeit vom volatilen Projektgeschäft.

Das Unternehmen hat konkrete Ziele formuliert. Mittelfristig soll das Portfolio auf circa 650 Megawatt anwachsen. Die Pipeline ist gefüllt: Bereits 2027 will Energiekontor weitere 85 Megawatt in Betrieb nehmen.

Aktienrückkauf als Nebenschauplatz

Während operativ die Weichen auf Wachstum stehen, kauft Energiekontor eigene Aktien zurück. In der Woche vom 9. bis 13. Februar erwarb die Gesellschaft 1.300 eigene Papiere über Xetra. Die Maßnahme dürfte Teil einer breiteren Kapitalallokationsstrategie sein, die sowohl Investitionen in neue Anlagen als auch Aktionärsrenditen berücksichtigt.

Die Aktie notiert aktuell bei 38,70 Euro und liegt damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 61,80 Euro vom März 2025. Der Titel hat sich zuletzt vom November-Tief bei 30,80 Euro erholt, bleibt aber anfällig für die Schwankungen im Sektor der erneuerbaren Energien. Mit über 120 Megawatt neuer Kapazität, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen sollen, werden die kommenden Quartalszahlen zeigen, ob die Strategie des Eigenbestandsausbaus die erhofften Ergebnisbeiträge liefert.

Energiekontor-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Energiekontor-Analyse vom 18. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Energiekontor-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Energiekontor-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Energiekontor: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...