Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) erhöht die Investitionen deutlich. Für 2026 plant der Chipgigant Kapitalausgaben zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar – eine massive Steigerung, die die aggressive Expansionsstrategie unterstreicht. Parallel dazu festigt ein neues Handelsabkommen zwischen den USA und Taiwan die Position des Unternehmens auf dem amerikanischen Markt.

Kernpunkte der jüngsten Entwicklungen:

  • Capex-Prognose 2026 auf 52-56 Milliarden Dollar angehoben
  • Januar-Umsatz kletterte um 36,8 Prozent auf 401,26 Milliarden Taiwan-Dollar
  • US-Taiwan-Handelsabkommen senkt Zölle auf rund 15 Prozent
  • 165 Milliarden Dollar für Arizona-Werke im Gespräch

Handelsabkommen schafft günstigen Rahmen

Am 12. Februar 2026 unterzeichneten die USA und Taiwan das "Agreement on Reciprocal Trade" (ART). Die Vereinbarung reduziert die durchschnittlichen Zölle auf taiwanesische Exporte in die USA auf etwa 15 Prozent. Im Rahmen des Pakts verpflichtete sich Taiwan zu Investitionen von rund 250 Milliarden Dollar in den amerikanischen Halbleiter-, Energie- und KI-Sektor.

TSMC steht im Zentrum dieser Initiative. Etwa 165 Milliarden Dollar sollen in die Produktionsstätten in Arizona fließen. Taiwans Präsident Lai Ching-te stellte jedoch am 13. Februar klar: Die Forschungs- und Entwicklungszentren sowie die wichtigsten Fertigungskapazitäten für modernste Chips bleiben in Taiwan.

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KI-Boom treibt Expansion

Die erhöhten Kapitalausgaben reagieren auf die explodierenden Anforderungen im KI-Bereich. Kunden wie Nvidia benötigen immer mehr Hochleistungschips für ihre Rechenzentren. TSMC muss die Produktionskapazitäten rasch ausbauen, um die Nachfrage nach 2-Nanometer-Technologien und fortschrittlichen Packaging-Lösungen bedienen zu können.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Januar 2026 erzielte TSMC einen Rekordmonatsumsatz von 401,26 Milliarden Taiwan-Dollar – ein Plus von 36,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Applied Materials, ein wichtiger Zulieferer der Chipindustrie, bestätigte am 12. Februar den Trend. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen und verwies auf einen "KI-Wendepunkt" bei den Infrastruktur-Investitionen.

Dividende und Ausblick

Der Vorstand genehmigte für das vierte Quartal 2025 eine Dividende von 6,00 Taiwan-Dollar je Aktie, zahlbar im Juli 2026. Die Ausschüttung signalisiert Vertrauen in die finanzielle Stabilität trotz der enormen Investitionslast.

Die kommenden Monate werden zeigen, wie schnell TSMC die geplanten Kapazitätserweiterungen umsetzen kann. Der Wettlauf um Marktanteile im KI-Chip-Segment läuft auf Hochtouren. Mit dem politischen Rückenwind durch das Handelsabkommen und der robusten Nachfrage aus dem KI-Sektor scheint das Unternehmen gut positioniert für die nächste Wachstumsphase.

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