Eigentlich reitet der Chip-Gigant TSMC auf der perfekten Welle des KI-Booms, doch Berichte über mögliche globale Zollerhöhungen haben die Stimmung zuletzt gedämpft. Die Aussicht auf neue Handelsbarrieren sorgt kurzfristig für Verunsicherung im Halbleitersektor. Während die langfristige Wachstumsstory intakt scheint, rücken nun makroökonomische Risiken in den Vordergrund, die Anleger zur Vorsicht mahnen.

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Handelskonflikt im Fokus

Verantwortlich für den aktuellen Druck auf den Aktienkurs sind Marktberichte über eine potenzielle weltweite Zollerhöhung von 15 Prozent. Diese Nachricht weckt im gesamten Sektor Befürchtungen hinsichtlich steigender Kosten in der globalen Lieferkette und einer möglichen Abschwächung der Nachfrage. Marktbeobachter werten die aktuelle Kursreaktion primär als Folge dieser makroökonomischen Schlagzeilen und weniger als Zeichen für operative Schwächen des Unternehmens. Trotz des jüngsten Rücksetzers auf einen Kurs von 314,00 Euro notiert das Papier seit Jahresanfang immer noch mit rund 15 Prozent im Plus.

Starke Signale im Hintergrund

Ungeachtet der Zoll-Thematik bleiben die fundamentalen Treiber stabil. Die enorme Nachfrage nach Hochleistungschips für Rechenzentren und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz stützt weiterhin die Umsatz- und Ertragsperspektiven des Konzerns. Dies spiegelt sich auch im Verhalten institutioneller Investoren wider: Der Hedgefonds Point72 hat laut jüngsten Veröffentlichungen eine signifikante neue Position in TSMC aufgebaut. Dieser Einstieg deutet darauf hin, dass professionelle Marktteilnehmer die langfristigen Chancen derzeit höher bewerten als die momentanen geopolitischen Risiken.

Der Markt befindet sich aktuell in einer Phase der Abwägung zwischen dem intakten KI-Wachstumstrend und der drohenden protektionistischen Handelspolitik. Die weitere Kursentwicklung wird in den kommenden Wochen maßgeblich davon abhängen, ob die diskutierten Zölle tatsächlich politisch konkretisiert werden oder ob die robusten Auftragseingänge aus dem High-Performance-Computing-Sektor die Aufmerksamkeit der Anleger wieder auf das operative Geschäft lenken.

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