Der Halbleitergigant TSMC zieht nicht nur massive Infrastruktur-Investitionen von Logistikpartnern wie UPS an, sondern untermauert seinen Wachstumskurs nun auch intern. Mit einem beispiellosen Kapitalbeschluss von knapp 45 Milliarden US-Dollar stellt das Management die Weichen für den weiteren Ausbau der Chip-Produktion. Flankiert wird dieser strategische Schritt von gezielten Aktienkäufen aus der eigenen Führungsetage.

Rekordbudget für die Expansion

Am Mittwoch gab das Unternehmen routinemäßige Einblicke in seine Kapitalplanung. Der Verwaltungsrat bewilligte dabei Investitionen in Höhe von 44,96 Milliarden US-Dollar – die bislang größte Einzelzuweisung in der Geschichte des Konzerns. Diese Summe ist Teil des geplanten Jahresbudgets von bis zu 56 Milliarden US-Dollar. Die Mittelverteilung zeigt deutlich, wo der Konzern seine Prioritäten setzt:

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  • 21,37 Milliarden US-Dollar für Immobilien und geleaste Vermögenswerte
  • 18,92 Milliarden US-Dollar für fortschrittliche Technologiekapazitäten
  • 4,67 Milliarden US-Dollar für modernes Packaging und Spezialtechnologien

Wie stark die globale Lieferkette von den Produktionsplänen der Taiwaner abhängt, zeigt parallel ein Schritt von UPS. Der Logistikkonzern eröffnete ein neues, 100 Millionen US-Dollar teures Zentrum in Taoyuan. Die Anlage dient primär TSMC und dem Ausrüster Applied Materials als asiatischer Knotenpunkt. Da rund 80 Prozent der dort umgeschlagenen Fracht aus hochsensiblen Technologiegütern bestehen, prüft UPS bereits eine Ausweitung der Flugverbindungen nach Kaohsiung, wo TSMC aktuell einen weiteren großen Fabrikkomplex errichtet.

Vertrauen von Insidern und Privatanlegern

Das Vertrauen in diese massive Expansionsstrategie spiegelt sich auch im Verhalten der Führungskräfte wider. Mehrere Vizepräsidenten, darunter Bor-Zen Tien, stockten in dieser Woche ihre privaten Aktienbestände auf. Auch bei Privatanlegern bleibt das Interesse ungebrochen. Die Zahl der Aktionäre kletterte zuletzt auf einen Rekordwert von 2,46 Millionen, getrieben vor allem durch den Kauf von Bruchteilsaktien. Die positive Grundstimmung zeigt sich ebenso im Kursverlauf: Nach einem Schlusskurs von 300,50 Euro am gestrigen Mittwoch verzeichnet das Papier auf Sicht von zwölf Monaten ein solides Plus von über 86 Prozent.

Die fundamentale Basis für diese Zuversicht liefern die jüngsten Geschäftszahlen. Mit einem Umsatzwachstum von knapp 30 Prozent in den Monaten Januar und Februar liegt TSMC voll auf Kurs, um die anvisierte Umsatzspanne von bis zu 35,8 Milliarden US-Dollar für das erste Quartal 2026 zu erreichen. Die anhaltend hohe Nachfrage nach 3-Nanometer-Chips dürfte dabei auch in den kommenden Monaten für eine stabile Auslastung der neu geschaffenen Kapazitäten sorgen.

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