TSMC setzt ein klares Zeichen: Der weltgrößte Auftragschiphersteller hat ein Investitionspaket in Höhe von rund 45 Milliarden US-Dollar genehmigt. Das Geld fließt in neue Maschinen, Gebäude und globale Infrastruktur — und spiegelt die enorme Nachfrage nach KI-Chips wider, die das Unternehmen derzeit antreibt.

Wohin das Kapital fließt

Der Löwenanteil des Budgets entfällt auf Maschinen für fortschrittliche Fertigungstechnologien (18,9 Milliarden US-Dollar) sowie auf Immobilien und Bauprojekte (21,4 Milliarden US-Dollar). Weitere 4,7 Milliarden US-Dollar sind für Advanced Packaging und Spezialtechnologien vorgesehen. Parallel dazu hat das Unternehmen ältere Maschinen im Wert von rund 1,2 Milliarden NTD abgestoßen.

Dass mehrere Vizepräsidenten zuletzt eigene Anteile aufgestockt haben, passt ins Bild. Bor-Zen Tien etwa kaufte am 22. März 1.000 Aktien zu je 55,93 US-Dollar — ein Signal, das Marktbeobachter als Vertrauen in die langfristige Unternehmensentwicklung werten.

KI als Wachstumsmotor

Analysten erwarten für das KI-Chip-Geschäft von TSMC zwischen 2024 und 2029 ein jährliches Wachstum von rund 60 Prozent. Das Gesamtunternehmen soll im gleichen Zeitraum um 25 Prozent pro Jahr zulegen. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 391,43 US-Dollar, der Konsens lautet „Kaufen". Treiber dieser Erwartungen sind vor allem die engen Partnerschaften mit Nvidia und Broadcom — letzteres hatte TSMCs Kapazitäten zuletzt explizit als Engpass für die gesamte Branche bezeichnet.

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Neue Konkurrenz, geopolitische Unsicherheit

Das Umfeld wird komplexer. Am 21. März kündigte Elon Musk das „TeraFab"-Projekt in Austin, Texas an — eine geplante 2-Nanometer-Fabrik für Tesla, xAI und SpaceX, die über eine Terawatt KI-Rechenleistung pro Jahr produzieren soll. Musk begründete den Schritt damit, dass bestehende Partner nicht schnell genug skalieren könnten.

Geopolitisch bleibt Taiwan ein Risikofaktor. Die Demokratisch-Progressive Partei verwies auf einen Anstieg des chinesischen Militärbudgets um 7,2 Prozent auf über 8 Billionen NTD für 2026 — ein Aspekt, den internationale Investoren weiterhin im Blick behalten.

Intern steht ebenfalls ein Wechsel an: Senior Vice President Lora Ho tritt demnächst in den Ruhestand und soll anschließend als unabhängige Direktorin auf der Hauptversammlung von Acer 2026 nominiert werden.

Die Aktie notiert aktuell rund 9 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs — und damit in einem Bereich, den Analysten angesichts der Wachstumsprojektionen als attraktiv einstufen.

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