Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) markierte am Montag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 331,77 US-Dollar. Der Kurssprung kam nicht von ungefähr: Kurz vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen am 15. Januar mehren sich die Signale für eine massive Expansion in den USA – befeuert durch Landkäufe in Arizona und Berichte über ein Handelsabkommen mit der Trump-Administration.

Arizona-Offensive nimmt Fahrt auf

Am 12. Januar wurde bekannt, dass TSMC rund 900 Hektar staatseigenes Land im Norden von Phoenix für etwa 200 Millionen US-Dollar erworben hat. Das Areal soll die bereits geplante Investition von 165 Milliarden US-Dollar in Arizona unterstützen. Sechs Chip-Fabriken, Verpackungsanlagen und ein Forschungszentrum sind dort vorgesehen. Der Landkauf zeigt: TSMC beschleunigt die US-Strategie trotz höherer Kosten im Ausland.

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Doch damit nicht genug. Berichten vom 13. Januar zufolge verhandelt die Trump-Regierung mit Taiwan über ein Handelsabkommen, das US-Zölle auf taiwanesische Importe auf 15 Prozent senken könnte. Im Gegenzug steht TSMC offenbar vor der Zusage, mindestens vier weitere Fabriken in Arizona zu errichten – zusätzlich zu den sechs bereits beschlossenen. Die neuen Werke könnten in den 2030er-Jahren fertiggestellt werden und weitere 100 Milliarden US-Dollar an Investitionen nach sich ziehen.

2-Nanometer-Knappheit erwartet

Parallel dazu hat TSMC die Produktion seiner modernsten 2-Nanometer-Prozesse (N2) gestartet. Branchenberichte sprechen von einem drohenden Angebotsengpass für 2026, da Großkunden wie Nvidia und Apple massiv Kapazitäten abrufen. TSMC plant, die monatliche Produktionskapazität auf 100.000 Wafer zu erweitern. Mit einem dominierenden Marktanteil bei fortschrittlichen Logikchips und Fertigungsausbeuten von rund 70 Prozent – deutlich über denen von Samsung (40-55 Prozent) – verfügt das Unternehmen über erhebliche Preissetzungsmacht.

Donnerstag wird entscheidend

Am 15. Januar veröffentlicht TSMC seine Zahlen für das vierte Quartal 2025. Analysten rechnen mit einem Gewinnsprung von 27 Prozent auf 15,02 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatzplus von 22 Prozent auf 32,74 Milliarden US-Dollar. Noch wichtiger dürfte der Ausblick auf 2026 ausfallen: Die Investmentbank IDC hat ihre Prognose jüngst auf ein Umsatzwachstum von 25 bis 30 Prozent angehoben – getrieben durch einen erwarteten Anstieg der Nachfrage nach KI-Servern um 78 Prozent. Optionsmärkte preisen aktuell eine Kursbewegung von über fünf Prozent nach der Zahlenvorlage ein.

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