Der taiwanesische Chipriese Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat erstmals die Marke von 2 Billionen US-Dollar Börsenwert durchbrochen. Dahinter steckt die zentrale Rolle des Konzerns im KI-Boom – und ein massives Investitionsprogramm in den USA.

250 Milliarden Dollar für Amerika

TSMC plant eine der größten Industrieansiedlungen der jüngeren Geschichte: Bis zu 250 Milliarden US-Dollar sollen in neun Fabriken auf amerikanischem Boden fließen. Der Hintergrund: 75 Prozent der Einnahmen stammen von nordamerikanischen Kunden. Die Kapazitäten in Taiwan stoßen an ihre Grenzen, gleichzeitig wächst der Druck, näher an den Absatzmärkten zu produzieren.

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Für 2026 rechnet das Unternehmen mit Investitionsausgaben zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar. Die US-Tochter arbeitet noch nicht profitabel, doch Berichten zufolge akzeptieren Kunden höhere Preise für die geografische Streuung der Produktion.

Starke Margen trotz Expansion

Im vierten Quartal 2025 erzielte TSMC eine Bruttomarge von 62,3 Prozent – ein Plus von 3,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Für das laufende erste Quartal 2026 stellt das Management eine Marge zwischen 63 und 65 Prozent in Aussicht.

Die Zahlen kommen gut an: Am 24. Februar flossen ausländische Gelder in Höhe von 2,77 Milliarden Dollar in taiwanesische Aktien – der höchste Tageswert seit 2005.

KI-Nachfrage befeuert das Ökosystem

Die anhaltend hohe Nachfrage nach fortschrittlichen KI-Chips stützt nicht nur TSMC selbst. Große Kunden wie Nvidia melden starke Quartalsergebnisse und optimistische Prognosen. Parallel dazu baut TSMC seine technologische Basis aus: Eine neue Kooperation mit Rohm zielt darauf ab, Gallium-Nitrid-Komponenten für KI-Server bis 2027 in großem Maßstab zu fertigen. Ausrüster wie ASML erweitern ihr Angebot um fortschrittliche Packaging-Technologien – die Grundlage für die nächste Chip-Generation.

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