TSMC hat am Dienstag ein bemerkenswertes Signal gesendet: Unmittelbar nach dem Ex-Dividenden-Abgang erholte sich die Aktie an der Taiwaner Börse auf das Niveau des Vortagesschlusses — ein Muster, das sich seit Einführung der Quartalsdividende 2019 bereits 21 Mal wiederholt hat. Gleichzeitig verdichten sich die Anzeichen, dass der Markt die Aktie für deutlich mehr als einen stabilen Dividendenzahler hält.

Optionsmarkt signalisiert Aufwärtsdynamik

Besonders auffällig war die Aktivität im Derivatemarkt. Händler kauften am Dienstag rund 469.000 Call-Optionen auf TSMC — mehr als dreimal so viele wie im Durchschnitt. Solche Volumina entstehen typischerweise, wenn Marktteilnehmer kurzfristig steigende Kurse erwarten und Absicherungsgeschäfte der Gegenseite zusätzlichen Kaufdruck erzeugen.

Parallel dazu bekräftigte eine Großbank ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 470 US-Dollar und verwies auf stärker als erwartete Umsätze im ersten Quartal — getrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Chips. Von 15 Analysten stufen 13 die Aktie mit „Kaufen" oder „Starkes Kaufen" ein; das durchschnittliche Kursziel liegt bei 391 US-Dollar.

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KI-Nachfrage als struktureller Treiber

Der Hintergrund für das anhaltende Interesse ist die Marktstellung des Unternehmens: TSMC kontrolliert schätzungsweise 72 Prozent des reinen Auftragsfertigungsmarkts für Halbleiter. Für Nvidia und AMD fertigt das Unternehmen die fortschrittlichsten KI-Prozessoren — und die Kapazitäten an den neuesten Fertigungsknoten sind knapp. Das stärkt die Preissetzungsmacht erheblich: 2025 wuchs der Gewinn mit 51 Prozent deutlich schneller als der Umsatz, der um 36 Prozent zulegte.

Bernstein-Analysten rechnen damit, dass KI-bezogene Erlöse bis 2026 mehr als 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen werden. Die fünf größten Hyperscaler haben für dieses Jahr zusammen 700 Milliarden US-Dollar für KI-Rechenzentren eingeplant — ein Investitionsumfeld, das TSMC direkt zugute kommt.

Institutionelle Investoren positionieren sich neu

Beim institutionellen Kapital zeigt sich ein gemischtes Bild. Point72 Asset Management erhöhte seine Position im vierten Quartal 2025 um 157 Prozent und kaufte Anteile im Wert von rund 866 Millionen US-Dollar hinzu. Fisher Asset Management stockte moderat auf und hält nun Anteile im Wert von etwa 5,5 Milliarden US-Dollar. Auf der anderen Seite trennte sich FMR LLC von Aktien im Wert von rund 3,66 Milliarden US-Dollar, Massachusetts Financial Services reduzierte seinen Bestand um 35,6 Prozent, Goldman Sachs um 30,2 Prozent.

Am 16. April legt TSMC seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Die Ergebnisse werden zeigen, ob die KI-Nachfrage die hohen Erwartungen tatsächlich einlöst — und ob die angekündigte Vorverlegung der 3-Nanometer-Produktion in Arizona von 2028 auf 2027 den Zeitplan hält.

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