Trade Desk Aktie: Tiefpunkt erreicht?
Der Werbetechnologie-Konzern The Trade Desk hat ein neues 52-Wochen-Tief markiert. Mit einem Minus von rund 70 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten zählt die Aktie zu den größten Verlierern im Tech-Sektor. Die Marktkapitalisierung ist auf etwa 18 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Doch während die Kurse nachgeben, mehren sich die Stimmen, die von einer Überreaktion sprechen.
Strukturelle Sorgen belasten
Verantwortlich für den anhaltenden Abwärtsdruck sind vor allem Bedenken rund um die Wettbewerbsposition im digitalen Werbemarkt. Besonders Amazons Expansion im Bereich Demand Side Platforms (DSP) bereitet Investoren Sorge. Die Befürchtung: Die großen "Walled Gardens" könnten unabhängige Plattformen wie The Trade Desk zunehmend verdrängen.
Diese strukturellen Bedenken haben zuletzt selbst positive Geschäftsentwicklungen überschattet. Im dritten Quartal 2025 legte der Umsatz noch um 18 Prozent zu. Das Produkt "OpenPath" steuerte bereits rund 10 Prozent zum Gesamtumsatz bei – ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen operativ weiter wächst.
Analysten gespalten
Die Einschätzungen der Analysten fallen gemischt aus:
- MoffettNathanson hat die Aktie von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft. Die Begründung: Der massive Bewertungsabschlag habe die Risiken rund um verlangsamtes Connected-TV-Wachstum bereits eingepreist.
- Guggenheim bleibt bei "Buy", senkte das Kursziel aber von 55 auf 50 US-Dollar.
- Truist Securities traut der Aktie trotz Anpassung von 100 auf 85 US-Dollar weiterhin mehr als eine Verdopplung zu – ein Signal für deutliches Aufholpotenzial.
- Stifel stuft The Trade Desk als "Top Pick" im Sektor ein und verweist auf eine mögliche Erholung der Werbeausgaben.
Bewertung auf historischem Tief
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis zwischen 18 und 34 – je nach verwendeter Kennzahl – notiert die Aktie auf einem für das Unternehmen ungewöhnlich niedrigen Niveau. Die Frage ist nun, ob dieser Bewertungsabschlag gerechtfertigt ist oder ob der Markt überreagiert hat.
Klarheit dürfte der Ausblick für das vierte Quartal 2025 bringen. Sollte das Management Signale für eine Stabilisierung im Werbemarkt senden, könnte das den Boden für eine Gegenbewegung legen. Bis dahin bleibt die technische Verfassung angespannt – die Aktie notiert deutlich unter den gleitenden Durchschnitten bei 50 und 200 Tagen.
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