Der Chief Legal Officer von Trade Desk hat Anteile am Werbe-Technologie-Konzern abgegeben. Die Transaktion erfolgte jedoch nicht aus freien Stücken, sondern diente ausschließlich der Deckung von Steuerverbindlichkeiten.

Jay R. Grant, oberster Jurist des Unternehmens, ließ am 15. Februar 2026 mehrere Aktienpakete der Klasse A einbehalten. Das geht aus einer am 18. Februar eingereichten Form-4-Meldung hervor. Die Aktien wurden vom Unternehmen zurückgehalten, um die Steuerlast zu decken, die durch die Zuteilung von Restricted Stock Awards entstand.

Hintergrund der Transaktion

Die betroffenen Aktien stammen aus verschiedenen Vergütungspaketen, die Grant zwischen April 2022 und April 2025 erhalten hatte. Bei solchen Aktienprämien werden üblicherweise Teile einbehalten, sobald die Sperrfrist endet und die Steuerpflicht eintritt. Insgesamt gingen mehrere Tausend Aktien zur Begleichung der Abgaben an das Unternehmen zurück.

Nach der Transaktion hält der Jurist weiterhin eine signifikante Anzahl an Trade Desk-Aktien. Solche steuerlich bedingten Verkäufe gelten am Markt nicht als Indikator für die Einschätzung eines Managers zur zukünftigen Unternehmensentwicklung. Sie sind vielmehr Routine bei der Abwicklung aktienbasierter Vergütung.

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Blick auf die Aktie

Die Trade Desk-Aktie zeigte sich im vergangenen Jahr volatil. Anfang Februar gab der Kurs nach, belastet durch Unsicherheiten im Ad-Tech-Sektor rund um KI-Entwicklungen. Hinzu kam der überraschende Wechsel an der Spitze der Finanzabteilung Ende Januar, der für zusätzliche Irritation sorgte.

Der nächste wichtige Termin steht am 24. Februar an: Dann legt Trade Desk seine Quartalszahlen vor. Investoren dürften diese mit Spannung erwarten, um Klarheit über die operative Entwicklung und strategische Ausrichtung zu erhalten.

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