Cardano-Halter in den USA können ihre ADA-Token ab sofort als Sicherheit für Kredite hinterlegen. Die Kryptobörse Coinbase hat ihren Kredit-Service entsprechend erweitert und ermöglicht es Kunden, bis zu 100.000 US-Dollar in USDC gegen ihre Cardano-Bestände zu leihen. Damit rückt ADA in eine Reihe mit etablierten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether.

Liquidität ohne Verkaufsdruck

Die neue Funktion erlaubt es Anlegern, an Liquidität zu gelangen, ohne ihre Token verkaufen zu müssen. Das vermeidet ein steuerpflichtiges Ereignis, das bei einem direkten Verkauf entstehen würde. Für langfristig orientierte Investoren steigt damit die Kapitaleffizienz ihrer Cardano-Bestände.

Schwache On-Chain-Aktivität

Während die Coinbase-Integration einen Fortschritt markiert, zeigen sich die On-Chain-Daten weniger erfreulich. Das wöchentliche Handelsvolumen auf Cardanos dezentralen Börsen ist in den vergangenen sechs Monaten um 94 Prozent eingebrochen – auf nur noch 1,17 Millionen ADA bis zum 16. Februar 2026. Die aktive Nutzerbeteiligung auf der Blockchain lässt deutlich nach.

Gleichzeitig akkumulieren Großinvestoren. Wallets mit einem Bestand zwischen einer Million und 100 Millionen ADA haben seit Anfang Februar kollektiv 240 Millionen Token aufgestockt. Dieses Verhalten steht im Kontrast zur schwachen Retail-Beteiligung.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

Anstehende Netzwerk-Upgrades

Das Cardano-Ökosystem bereitet wichtige Verbesserungen vor. Bis Ende Februar 2026 soll eine Variante des Circle-Stablecoins unter dem Namen USDCx starten, um die chronische Liquiditätsknappheit im Netzwerk zu beheben. Zudem wurde kürzlich das LayerZero-Protokoll integriert, das Cardano mit über 50 anderen Blockchains verbinden und die Interoperabilität deutlich ausbauen soll.

Vorsichtige Stimmung am Markt

Der ADA-Kurs bewegt sich aktuell stabil um die Marke von 0,28 US-Dollar. Der Derivatemarkt signalisiert jedoch Zurückhaltung. Das Open Interest bei Cardano-Futures ist auf rund 436 Millionen US-Dollar gesunken, was auf verringerte Aktivität bei gehebelten Positionen hindeutet. Die Funding-Raten sind negativ, mehr Trader setzen auf fallende Kurse.

Auch die Social Dominance, die den Anteil der ADA-Diskussionen in Krypto-Foren misst, zeigt einen Abwärtstrend. Die Kombination aus Wale-Akkumulation, schwacher Retail-Teilnahme und bearishen Derivate-Signalen zeichnet ein gemischtes Bild für Cardano.

Anzeige

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...