Drei Führungskräfte von Pacific Biosciences haben binnen zwei Tagen Aktien im Gesamtwert von über 1,1 Millionen Dollar verkauft. CEO Christian O. Henry trennte sich am 17. und 18. Februar 2026 von 472.667 Papieren für rund 752.000 Dollar. Chief Operating Officer Mark Van Oene veräußerte 184.897 Anteile im Wert von 294.000 Dollar, während Chief Accounting Officer Michele Farmer 50.167 Aktien für knapp 80.000 Dollar abstieß.

Alle drei Transaktionen erfolgten laut Pflichtmitteilungen zur Deckung von Steuerverpflichtungen aus fällig gewordenen Aktienoptionen. Die Verkäufe wurden an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen zu Durchschnittspreisen zwischen 1,576 Dollar und 1,629 Dollar ausgeführt. Aktuell notiert die Aktie bei 1,68 Dollar.

Schwache Performance trotz besserem Quartal

Die Papiere des Genomik-Unternehmens zeigen ein gemischtes Bild. Während die Aktie in den vergangenen sechs Monaten um 32 Prozent zulegte, büßte sie in der letzten Woche 1,75 Prozent ein. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 507 Millionen Dollar.

Immerhin überraschte Pacific Biosciences im vierten Quartal 2025 positiv. Der Verlust je Aktie von 0,12 Dollar fiel deutlich geringer aus als die von Analysten erwarteten 0,15 Dollar – eine positive Abweichung von 20 Prozent. Auch beim Umsatz übertraf das Unternehmen die Prognosen: Mit 44,6 Millionen Dollar lagen die Erlöse 5,51 Prozent über den erwarteten 42,27 Millionen Dollar.

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Analysten bleiben gespalten

Die Einschätzungen der Experten gehen auseinander. Die Kursziele schwanken zwischen 1,50 Dollar und 3,00 Dollar, was die unterschiedlichen Erwartungen an die Zukunft des Unternehmens widerspiegelt. Analysten verweisen auf die hohe Volatilität der Aktie, die Anleger einkalkulieren sollten.

Nach den jüngsten Insider-Verkäufen hält CEO Henry noch 2,67 Millionen Aktien direkt, Van Oene besitzt 1,74 Millionen Anteile und Farmer verfügt über 219.092 Papiere. Die Verkäufe erfolgten im Rahmen planmäßiger Ausübungen von Aktienoptionen und stellen keine außergewöhnlichen Transaktionen dar.

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