Equinor nähert sich dem Ende der ersten Tranche seines 2026er Aktienrückkaufprogramms. Bis zum 30. März läuft die Frist — und der norwegische Energiekonzern hat sie konsequent genutzt.

Über eine Milliarde Kronen zurückgekauft

Seit dem Start der ersten Tranche am 5. Februar hat Equinor insgesamt rund 3,46 Millionen eigene Aktien erworben. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf gut NOK 1,02 Milliarden, was einem gewichteten Durchschnittspreis von rund NOK 294,62 je Aktie entspricht. Nach Abschluss der Transaktionen hält das Unternehmen 64,2 Millionen eigene Aktien — entsprechend 2,51 Prozent des Grundkapitals.

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Auffällig ist das Tempo in der zweiten Märzhälfte. Allein in der Woche vom 16. bis 20. März kaufte Equinor knapp 459.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von NOK 365,93 zurück. Zum Vergleich: Anfang März lag der Durchschnittspreis noch bei rund NOK 306 — ein deutlicher Anstieg, der die Kursentwicklung der Aktie in diesem Zeitraum widerspiegelt.

Größeres Programm im Hintergrund

Die erste Tranche ist Teil eines umfassenderen Rahmens. Der Vorstand hat für 2026 ein Gesamtprogramm von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar genehmigt, abhängig von Marktlage und Bilanzstärke. Alle im Rahmen der ersten Tranche zurückgekauften Aktien sollen auf der Hauptversammlung im Mai 2026 eingezogen werden. Der norwegische Staat, der mit 67 Prozent Mehrheitsaktionär bleibt, wird dabei eine proportionale Anzahl eigener Anteile einziehen, um seine Beteiligungsquote zu halten.

Finanzielle Rückendeckung liefern die Zahlen aus dem vierten Quartal 2025: Equinor erzielte ein bereinigtes operatives Ergebnis von 6,2 Milliarden US-Dollar. Das Management plant zudem, die organischen Investitionen für 2026/27 um 4 Milliarden Dollar zu senken, die Betriebskosten 2026 um 10 Prozent zu reduzieren und ein Produktionswachstum von rund 3 Prozent zu erreichen. Die Quartalsdividende wurde auf 0,39 US-Dollar je Aktie angehoben — ein Plus von 0,02 Dollar gegenüber dem Vorquartal.

Nach dem Ablauf der ersten Tranche am 30. März entscheidet der Vorstand quartalsweise über weitere Tranchen. Die formelle Bestätigung der Aktieneinziehung folgt dann auf der Hauptversammlung im Mai.

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