Berlin und Oslo drängen, Kanada schweigt. Im Rennen um das bis zu 37 Milliarden Euro schwere U-Boot-Programm der Royal Canadian Navy hat TKMS eine mächtige diplomatische Allianz hinter sich — und trotzdem wartet die entscheidende Zusage aus Ottawa weiter auf sich.

Deutsch-norwegische Koalition macht Druck

Das „Canadian Patrol Submarine Project" (CPSP) gilt als eines der größten Rüstungsprogramme, das ein NATO-Mitglied derzeit vergibt. Zwölf U-Boote sollen beschafft werden, und TKMS bietet dafür die 212CD-Klasse an — ein gemeinsam mit Norwegen entwickeltes Modell, das Berlin und Oslo als Argument für NATO-Interoperabilität und günstigere Wartungskosten ins Feld führen.

Hochrangige Vertreter beider Regierungen fordern Ottawa zu einer zeitnahen Entscheidung auf. Die kanadische Seite blieb am Montag jedoch unverbindlich.

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Parallel baut TKMS seine Stellung in Nordamerika aus: Ein Teaming Agreement mit dem kanadischen Unternehmen Gastops soll ein Wartungszentrum für Automatisierungssysteme direkt in Kanada etablieren. Gemeinsam mit der KI-Firma CORSphere zielt TKMS damit auf die strengen kanadischen Anforderungen an lokale Industriebeteiligung — ein Schlüsselkriterium gegenüber dem südkoreanischen Konkurrenten Hanwha Ocean.

Fregattenprogramm sichert Auslastung

Unabhängig vom Ausgang in Kanada erhielt TKMS Ende letzter Woche solide Rückendeckung aus Berlin: Der Haushaltsausschuss des Bundestages genehmigte die nächste Bauphase für vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU. Der Auftrag dient der Deutschen Marine als Übergangslösung, bis das verzögerte F126-Programm lieferbereit ist. Die erste Fregatte soll Ende 2029 ausgeliefert werden.

Mit einem Auftragsbestand von über 20 Milliarden Euro steht TKMS operativ auf stabilem Fundament. Der Aktienkurs spiegelt das bisher kaum wider: Mit einem Minus von rund 8 Prozent in den vergangenen sieben Tagen und einem Abstand von fast 20 Prozent zum Januarhoch von 100,60 Euro dominiert Unsicherheit das Bild.

Ottawa will zwischen Mai und Juni 2026 eine finale Entscheidung über das U-Boot-Programm treffen. Ein Zuschlag würde das Orderbuch nahezu verdoppeln. Bereits am 11. Mai legt TKMS seinen Halbjahresbericht vor — der erste konkrete Stimmungstest für Anleger vor der Vergabeentscheidung.

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