TKMS Aktie: Auftragsplus
Norwegen legt beim 212CD-Programm nach – und TKMS bekommt damit noch mehr Planungssicherheit. Zwei zusätzliche U-Boote sind bestellt, der Gesamtumfang wächst deutlich. Doch wie weit trägt dieser Rückenwind, wenn 2026 womöglich noch ein kanadischer Milliardenauftrag entschieden wird?
Norwegen baut Auftrag aus
Ende Januar hat die norwegische Regierung dem Kauf von zwei weiteren U-Booten der Klasse 212CD zugestimmt. Damit steigt der Auftrag von zuvor vier auf nun sechs Einheiten für Norwegen. TKMS spricht in diesem Zusammenhang von einem der größten Projekte der Unternehmensgeschichte.
Die Nachbestellung fußt auf dem gemeinsamen Beschaffungsvertrag, den Deutschland und Norwegen bereits 2021 geschlossen hatten. Auf deutscher Seite hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags Ende 2024 den Bau von vier weiteren Booten für die Deutsche Marine bewilligt. Unterm Strich baut TKMS damit insgesamt zwölf 212CD-U-Boote – jeweils sechs für Deutschland und sechs für Norwegen.
Die wichtigsten Fakten:
- Norwegen bestellt 2 weitere 212CD-U-Boote (insgesamt 6)
- Gesamtprogramm: 12 Einheiten (6 Deutschland, 6 Norwegen)
- Auftragsbestand GJ 2024/25: 18,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 11,6 Mrd. Euro)
- Nächste Termine: Quartalszahlen am 11. Februar 2026, Hauptversammlung am 27. Februar 2026
Kanada als möglicher nächster Hebel
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Parallel zum europäischen Programm rückt Kanada in den Blick. Das Canadian Patrol Submarine Project umfasst den Bau von bis zu zwölf U-Booten und wird mit einem Volumen von rund 12 Milliarden US-Dollar beziffert. TKMS konkurriert hier mit dem südkoreanischen Anbieter Hanwha Ocean. Eine Entscheidung wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet.
Laut Reuters (21. Januar 2026) verfolgt TKMS dabei einen Ansatz, der über die reine U-Boot-Lieferung hinausgeht: Verhandelt wird mit deutschen und norwegischen Partnern über ein umfassendes Investitionspaket, das unter anderem Seltene Erden, Bergbau, Künstliche Intelligenz und Batterieproduktion einschließen soll.
Auftragslage stark – Aktie deutlich gelaufen
Die operative Basis wirkt robust: Im Geschäftsjahr 2024/25 kletterte der Auftragsbestand auf 18,2 Milliarden Euro, ein Plus von 55% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig zeigt die Kursentwicklung, dass viel Optimismus eingepreist ist: Auf 30 Tage und seit Jahresanfang liegt das Plus jeweils bei 39,55%. Mit 96,85 Euro notiert die Aktie zudem nur rund 3,7% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 100,60 Euro.
Der nächste Prüfstein kommt schnell: Am 11. Februar 2026 legt TKMS Quartalszahlen vor. Sie werden zeigen, ob die operative Entwicklung den hohen Takt der jüngsten Kursrally weiter untermauert.
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