Die Aktie von Micron Technology erreichte am Montag neue Allzeithochs. Der Kurs legte deutlich zu und kletterte auf rund 440 Dollar – ein Plus von knapp 6 Prozent. Treiber sind eine optimistische Analystenstudie und die anhaltend starke Nachfrage nach KI-Hardware.

Der Speicherchip-Hersteller profitiert von steigenden Preisen für DRAM-Chips. Grund ist das explosive Wachstum von KI-Anwendungen, für die immer leistungsfähigere Rechenzentren benötigt werden.

Analyst sieht DRAM-Preise steigen

Phillip Securities hat die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 500 Dollar eingestuft. Analyst Yik Ban Chong rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit deutlich steigenden DRAM-Preisen. Die Kapazitäten bleiben knapp, während Tech-Konzerne massiv in ihre KI-Infrastruktur investieren.

Beispiele für die Investitionswelle:

  • Meta hat für 2026 Investitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar angekündigt – nach 72,2 Milliarden im Jahr 2025
  • Microsoft steigerte seine Kapitalausgaben im jüngsten Quartal um 66 Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar

Starke Position im KI-Markt

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Microns HBM3E-Chips sind zentrale Komponenten in führenden KI-Beschleunigern wie Nvidias Blackwell und AMDs MI355. Ab dem zweiten Quartal 2026 will das Unternehmen mit der nächsten Generation HBM4 beginnen.

Trotz des Kursanstiegs stufen Analysten die Bewertung als attraktiv ein. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 liegt bei rund 13. 88 Prozent der Analysten bewerten die Aktie positiv.

24 Milliarden für Singapur-Werk

Micron baut seine Produktionskapazitäten massiv aus. In Singapur investiert der Konzern in den kommenden zehn Jahren etwa 24 Milliarden Dollar. Geplant ist eine neue Fabrik für NAND-Chips, die vor allem für Rechenzentren und KI-Infrastruktur produzieren soll.

Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei rund 467 Milliarden Dollar. Das 52-Wochen-Tief von knapp 62 Dollar ist weit entfernt.

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