Die Rüstungssparte TKMS sorgt für Furore und beschert dem Konzern eine operativ außergewöhnlich starke Woche. Binnen weniger Tage erweiterte Norwegen seine U-Boot-Bestellung signifikant, während der deutsche Haushaltsausschuss grünes Licht für neue Fregatten gab. Diese Serie an Großaufträgen untermauert die jüngste Rally an der Börse fundamental.

Das Wichtigste in Kürze:
* Norwegen: Bestellung auf sechs U-Boote der Klasse 212CD erhöht
* Deutschland: Haushaltsausschuss genehmigt Vorvertrag für MEKO-Fregatten
* Rekordwert: Auftragsbestand springt auf 18,2 Milliarden Euro
* Performance: Kurs seit Jahresanfang bereits 42,80 % im Plus

Norwegische Marine vergrößert Flotte

Am Freitag unterzeichnete die norwegische Regierung in Oslo einen Vertrag über zwei zusätzliche U-Boote der Klasse 212CD. Damit wächst die Bestellung der Königlich Norwegischen Marine von ursprünglich vier auf nun sechs Einheiten an. Für TKMS ist dies ein bedeutender Meilenstein: Das deutsch-norwegische Programm erreicht damit sein geplantes Maximalvolumen von insgesamt zwölf Booten – jeweils sechs für beide Nationen.

Das Management bezeichnet das 212CD-Programm als einen der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte. Die Erweiterung sichert die Auslastung am Standort Kiel und stärkt die Position im internationalen Wettbewerb. Parallel dazu läuft derzeit noch ein Verfahren in Kanada, wo über den Kauf von bis zu zwölf weiteren U-Booten entschieden wird. Eine Entscheidung hierzu wird noch im laufenden Jahr erwartet.

Grünes Licht aus Berlin für Fregatten

Bereits am Mittwoch gab der deutsche Haushaltsausschuss den Weg für die Beschaffung von MEKO A-200 Fregatten frei. Genehmigt wurden zunächst 50 Millionen Euro für sogenannte Lieferabsicherungsinstrumente. Dieser Schritt soll gewährleisten, dass das erste Schiff bis Dezember 2029 ausgeliefert werden kann.

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Die Entscheidung für die MEKO-Klasse ist eine Reaktion auf die Verzögerungen beim größeren F-126-Programm. Obwohl die MEKO A-200 mit rund 4.000 Tonnen deutlich kleiner ist als die F-126, akzeptiert die Marine die technischen Einschränkungen zugunsten einer schnelleren Verfügbarkeit. Insgesamt sind mindestens drei Einheiten mit einem Stückpreis von rund einer Milliarde Euro vorgesehen.

Rekordaufträge treiben den Kurs

Die operative Dynamik schlägt sich deutlich in den Büchern nieder. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Auftragsbestand um 55 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der am Freitag bei 99,10 Euro aus dem Handel ging.

Mit einem Zuwachs von 49,70 Prozent in den letzten 30 Tagen zeigt der Trend steil nach oben. Marktbeobachter sehen in der prall gefüllten Pipeline und der geopolitischen Nachfragesituation die Haupttreiber für diese Entwicklung.

Am 12. Februar 2026 wird der Mehrheitsaktionär thyssenkrupp die Quartalszahlen vorlegen, die weiteren Aufschluss über die Profitabilität dieser Aufträge geben dürften. Die Hauptversammlung von TKMS folgt kurz darauf am 27. Februar in Essen.

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