Tilray Brands weitet sein Europa-Geschäft aus. Das Unternehmen gab am 12. Februar 2026 bekannt, dass die Tochtergesellschaft CC Pharma eine Kooperation mit Smartway Pharmaceuticals eingegangen ist. Ziel: die Vertriebsstrukturen für Medizinprodukte auf dem britischen Markt stärken.

Die Partnerschaft verbindet die Stärken beider Unternehmen, um die Lieferkette für Spezialmedikamente und Parallelimporte zu optimieren. Eine Zusammenarbeit zwischen CC Pharma und Smartway besteht bereits seit 2009.

Milliarden-Markt im Visier

Die Vereinbarung zielt auf einen britischen Pharma-Markt mit einem geschätzten Volumen von knapp einer Milliarde Pfund. Smartway bringt sein etabliertes nationales Vertriebsnetz ein, während CC Pharma sein europäisches Beschaffungsnetzwerk und seine GMP-Produktionskapazitäten (Good Manufacturing Practice) beisteuert.

Die Eckdaten:

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  • Partnerschaft: CC Pharma und Smartway Pharmaceuticals
  • Zielmarkt: UK-Parallelimport und Spezialversorgung (Volumen: ~1 Mrd. Pfund)
  • Ankündigung: 12. Februar 2026
  • Letzte Quartalszahlen (Q2): Umsatz von 217,5 Mio. Dollar
  • Liquidität (Q2): 291,6 Mio. Dollar in Cash und marktfähigen Wertpapieren

Fokus auf medizinisches Cannabis

Tilray hebt die Bedeutung der Vereinbarung für das Kerngeschäft mit medizinischem Cannabis hervor. Die Kooperation soll das Unternehmen fest im britischen Gesundheitssystem verankern und den Weg für eigene Cannabis-Produkte ebnen.

Konkrete Ziele: beschleunigter Marktzugang, höhere Versorgungssicherheit für Krankenhäuser und Apotheken sowie breitere Produktverfügbarkeit über bestehende Gesundheitskanäle.

Aktie unter Druck

Am Tag der Bekanntgabe schloss die Tilray-Aktie rund 1,7 Prozent im Minus. Die jüngsten Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal (Ende November 2025) zeigten einen Umsatzanstieg von 3 Prozent auf 217,5 Millionen Dollar. Der Nettoverlust sank auf 43,5 Millionen Dollar. Die Bilanz wies liquide Mittel von 291,6 Millionen Dollar aus.

Die UK-Expansion ist Teil der europäischen Wachstumsstrategie. Ob sich die Investition in neue Vertriebsstrukturen mittelfristig in den Zahlen niederschlägt, wird sich in den kommenden Quartalsberichten zeigen.

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