Nach dem Insolvenzverfahren im Juni 2024 hat sich die Situation rund um Mithra Pharmaceuticals grundlegend gewandelt. Während der einstige Spezialist für Frauengesundheit zerschlagen wurde, steht für Anleger fest: Das Unternehmen in seiner ursprünglichen Form existiert nicht mehr und der finanzielle Spielraum für Aktionäre ist aufgebraucht.

  • Insolvenzverfahren im Juni 2024 eingeleitet.
  • Asset-Verkauf an Gedeon Richter für 175 Millionen Euro.
  • Kein Werterhalt für Altaktionäre bestätigt.
  • Restliche Einheiten unter gerichtlicher Reorganisation.

Der Ausverkauf der Kernassets

Im Zuge der Zahlungsunfähigkeit veräußerte Mithra wesentliche Unternehmensteile an den Pharmakonzern Gedeon Richter. Für 175 Millionen Euro wechselten die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften Neuralis und Estetra sowie die Rechte am Portfolio für weibliche Hormonpräparate den Besitzer. Der Erlös diente primär dazu, die Forderungen der Gläubiger zu bedienen.

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Bereits zum Zeitpunkt der Transaktion stellten die Verantwortlichen klar, dass dieser Verkauf keinen Wert für die Aktionäre von Mithra Pharmaceuticals generieren würde. Zuvor war der Handel der Aktie an der Euronext Brüssel aufgrund der massiven wirtschaftlichen Probleme mehrfach ausgesetzt worden.

Was von Mithra bleibt

Nach der Veräußerung der profitablen Sparten konzentriert sich das Interesse auf die verbliebenen Reste des Unternehmens. Was bleibt nach der Zerschlagung für die Beteiligten übrig? Während das Kerngeschäft übertragen wurde, befinden sich Einheiten wie der Spezialist für Langzeitmedikamente Novalon und eine Anlage zur Auftragsentwicklung und -herstellung (CDMO) weiterhin unter gerichtlichem Schutz.

Diese Unternehmensteile sind von dem Deal mit Gedeon Richter nicht betroffen und durchlaufen eigenständige gerichtliche Reorganisationsmaßnahmen. Beobachter verfolgen hierbei lediglich noch die administrative Abwicklung oder mögliche Neuausrichtungen dieser isolierten Fragmente der ursprünglichen Konzernstruktur.

Die weitere Berichterstattung zu Mithra Pharmaceuticals wird sich künftig nicht mehr auf klassische Unternehmensmeldungen oder Produktentwicklungen stützen. Stattdessen sind relevante Updates ausschließlich über offizielle Justiz- oder Regulierungswege im Rahmen der finalen administrativen Abwicklung zu erwarten.

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