Tilray Aktie: Skepsis überwiegt
Die Cannabis- und Getränke-Aktie sucht nach den gemischten Quartalszahlen weiter nach einer klaren Richtung. Zwar zeigten sich die Kurse am Montag leicht erholt, doch das extrem niedrige Handelsvolumen wirft Fragen auf. Ist das eine echte Stabilisierung oder fehlt den Anlegern schlicht die Überzeugung für nachhaltige Käufe?
Schwaches Volumen trübt das Bild
Gestern kletterte das Papier im Tagesverlauf um 1,6 Prozent auf rund 7,70 US-Dollar. Doch der Anstieg steht auf tönernen Füßen: Mit nur etwa 2,34 Millionen gehandelten Aktien lag die Aktivität mehr als 50 Prozent unter dem üblichen Tagesdurchschnitt. Technisch bleibt die Lage angespannt, da der Kurs weiterhin deutlich unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten der letzten 50 Tage (9,11 US-Dollar) und 200 Tage (11,03 US-Dollar) notiert. Diese Marken wirken derzeit als massive Widerstände.
Analysten ziehen Bremse
Die Experten an der Wall Street bleiben mehrheitlich vorsichtig. Der Konsens tendiert derzeit zu "Reduzieren". Besonders deutlich wurde zuletzt Zacks Research mit einer Herabstufung auf "Strong Sell" Mitte Januar. Auch das Analysehaus Roth MKM senkte das Kursziel drastisch von 20 auf 10 US-Dollar, behielt aber das "Neutral"-Rating bei. Lediglich ein Analyst rät aktuell zum Kauf, während die Mehrheit eine Halte- oder Verkaufsposition einnimmt.
Licht und Schatten in der Bilanz
Ursache für die Zurückhaltung sind die jüngsten Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal 2026. Während der Umsatz mit 217,5 Millionen US-Dollar die Erwartungen übertraf – getrieben durch ein starkes Wachstum von 36 Prozent im internationalen Cannabis-Geschäft –, enttäuschte der Gewinn. Der Verlust pro Aktie fiel mit 0,41 US-Dollar deutlich höher aus als die von Analysten prognostizierten 0,14 US-Dollar Verlust.
Ein positiver Aspekt ist die solide Liquidität: Tilray verfügt über liquide Mittel in Höhe von 291,6 Millionen US-Dollar und weist eine Netto-Cash-Position auf, die die Schulden um rund 30 Millionen US-Dollar übersteigt.
Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 900 Millionen US-Dollar und einer stabilen Cash-Position ist das Unternehmen zwar nicht akut gefährdet, doch der Weg zur Profitabilität bleibt steinig. Solange charttechnische Hürden nicht dynamisch zurückerobert werden und die Gewinnschwelle fern bleibt, dürften Anleger eine abwartende Haltung einnehmen.
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