Thyssenkrupp Aktie: Warnsignal!
Rote Zahlen, massiver Stellenabbau und nun auch noch Gegenwind von Analystenseite: Der Industriekonzern kommt nicht zur Ruhe. Während die ehemalige Tochter TKMS an der Börse Erfolge feiert, verdüstert sich für die Muttergesellschaft der fundamentale Ausblick zusehends. Barclays zieht nun die Reißleine.
Das sind die wichtigsten Punkte:
* Barclays-Herabstufung: Das Rating wurde auf "Sell" gesenkt.
* Stahl-Krise: Ein erwarteter Verlust von bis zu 800 Millionen Euro belastet.
* Lichtblick: Die abgespaltene Marinetochter TKMS meldet Rekordaufträge.
Analysten skeptisch
Die britische Investmentbank Barclays hat ihre Einschätzung für den Konzern am 19. Januar auf "Sell" gesenkt. Dieser Schritt trifft das Unternehmen in einer ohnehin fragilen Phase. Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Nettoverlust von bis zu 800 Millionen Euro erwartet.
Parallel dazu läuft die schmerzhafte Restrukturierung der Stahlsparte. Rund 11.000 Stellen stehen auf der Streichliste. Die Unsicherheit wächst zusätzlich durch die geopolitische Lage: Unter der neuen Trump-Administration drohen US-Zölle, die das exportorientierte Stahlgeschäft empfindlich treffen könnten.
Im Chart spiegelt sich die Nervosität wider. Zwar liegt das Papier seit Jahresanfang noch mit 6,74 Prozent im Plus, doch die jüngste Entwicklung zeigt nach unten. Auf Wochensicht verlor der Titel gut 2 Prozent und notierte zum gestrigen Schlusskurs bei 10,38 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 13,24 Euro beträgt inzwischen über 21 Prozent.
TKMS als Kontrastprogramm
Während die Muttergesellschaft kämpft, liefert die im Oktober 2025 abgespaltene Marinetochter TKMS positive Schlagzeilen. Pünktlich zum MDAX-Aufstieg präsentierte der U-Boot-Bauer beeindruckende Zahlen. Der Auftragseingang vervielfachte sich auf rund 8,8 Milliarden Euro, was den Auftragsbestand auf einen Rekordwert von 18,2 Milliarden Euro hievte.
Hier zeigen sich die unterschiedlichen Welten: Während Thyssenkrupp unter konjunktureller Schwäche leidet, profitiert TKMS von globalen Spannungen und Rüstungsprojekten. Chancen auf weitere Großaufträge bestehen in Kanada und Indien.
Strategische Weichenstellungen
Für die Thyssenkrupp-Aktionäre richtet sich der Fokus nun auf zwei strategische Fronten. Zum einen soll ein Deal mit dem Start-up Stegra ab 2027 die Versorgung mit grünem Stahl sichern. Zum anderen – und das ist kurzfristig wesentlich relevanter – laufen die Verhandlungen mit Jindal Steel International weiter. Diskutiert wird ein Stufenmodell, bei dem Jindal zunächst 60 Prozent der Stahlsparte übernimmt. Gelingt dieser Verkauf, würde dies den Konzern signifikant von Pensionsverpflichtungen entlasten und den Weg für den nötigen Umbau freimachen.
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