Thyssenkrupp Aktie: Umbau im Blick
Bei Thyssenkrupp laufen gerade zwei Themen zusammen, die Anleger selten getrennt betrachten: Der Konzernumbau „Aces 2030“ und die Zukunft der Stahlsparte. Während Analysten nach der Hauptversammlung ihre Kursziele nachjustieren, liefert die Stahlsparte parallel konkrete Schritte Richtung Dekarbonisierung. Was zählt am Ende mehr – neue Ziele auf dem Papier oder messbare Fortschritte in der Produktion?
Analysten justieren nach der Hauptversammlung
Zur Wochenmitte kamen frische Einschätzungen aus dem Analystenlager. Jefferies hob am 04. Februar das Kursziel auf 12,50 Euro an, blieb aber bei „Hold“. Bereits am 03. Februar hatte die Deutsche Bank ihr Kursziel auf 11,00 Euro angepasst – ebenfalls „Hold“. Beide Updates folgten kurz nach der Hauptversammlung in Bochum.
Dort stimmten die Aktionäre einer Dividende von 0,15 Euro je Aktie zu – trotz Kritik von Arbeitnehmerseite. Für den Markt bleibt damit die Frage, wie schnell und wie konsequent der Konzern seine Umbaupläne tatsächlich umsetzt. Am Mittwoch lag der Schlusskurs bei 10,89 Euro.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Jefferies: Kursziel 12,50 €, Rating Hold (04.02.)
- Deutsche Bank: Kursziel 11,00 €, Rating Hold (03.02.)
- Schlusskurs Mittwoch: 10,89 €
- Nächster Termin: 12.02.2026 (Q1-Zahlen + Analystencall)
Grünstrom-Verträge: Konkreter Schritt für „grünen Stahl“
Parallel zur Kapitalmarktdebatte meldete Thyssenkrupp Steel den Abschluss neuer Power Purchase Agreements (PPAs). Damit sichert sich das Unternehmen rund 230 GWh Grünstrom über Lieferverträge – mit Quadra Energy, Statkraft, Centrica Energy und Sunnic Lighthouse.
Das Ziel ist klar beziffert: Die CO₂-Emissionen sollen dadurch jährlich um mehr als 70.000 Tonnen sinken. Drei Einheiten sollen ab sofort zu mindestens 30% mit Grünstrom versorgt werden: Rasselstein, Precision Steel und Electrical Steel. Besonders hervorgehoben wird der Standort Andernach (Rasselstein), für den eine Einsparung von über 50.000 Tonnen CO₂ pro Jahr prognostiziert wird.
Nächster Prüfstein: Q1-Zahlen am 12. Februar
Nach den Kursziel-Updates und dem operativen Signal aus der Stahlsparte richtet sich der Blick nun auf die kommende Woche: Am 12. Februar 2026 legt Thyssenkrupp die Q1-Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres vor und erläutert sie in einem Analystencall. Dann dürfte sich auch zeigen, welchen Stand der Konzern beim Umbau „Aces 2030“ und bei den Gesprächen zur Stahlsparte erreicht hat.
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