Ein kräftiger Kurssprung rückte die Aktie von ThyssenKrupp erneut in den Fokus. Mit einem Plus von 5,6 % erreichte der Kurs 11,80 Euro. Damit bewegte sich das Papier auf ein Niveau, das zuletzt vor mehreren Monaten erreicht wurde. Der Anstieg wirkt umso bemerkenswerter, da der Kurs im vergangenen Herbst noch deutlich tiefer lag.

Der damalige Rückgang stand im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen im Konzern. Die teilweise Abspaltung der Marinesparte TKMS belastete die Bewertung, da der Markt die neue Konzernstruktur zunächst skeptisch betrachtete. Diese Phase liegt nun hinter dem Unternehmen, zumindest spiegelt sich dies im aktuellen Kursverlauf wider.

Die jüngste Bewegung speist sich vor allem aus externen Faktoren. Die Stahlbranche verzeichnete steigende Metallpreise, was unmittelbar Einfluss auf die Bewertungen der Produzenten nahm. Zusätzlich kamen Signale aus Asien. In China sanken die Stahl Lagerbestände auf den niedrigsten Stand seit rund neun Jahren. Diese Daten beeinflussen die globale Preisbildung und stärken die Position der Produzenten.

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ThyssenKrupp: Der Stahl hilft!

ThyssenKrupp profitiert von dieser Entwicklung ebenso wie andere Branchenteilnehmer. Auch Salzgitter legte zuletzt zu. Die parallelen Bewegungen zeigen, dass es sich nicht um einen isolierten Effekt handelt, sondern um eine sektorweite Reaktion.

Neben dem Branchenumfeld spielt der Vergleich mit früheren Erwartungen eine Rolle. Noch vor kurzer Zeit bewegte sich der Kurs im Bereich von 9 Euro. Die damaligen Einschätzungen fielen deutlich vorsichtiger aus. Der schnelle Anstieg verdeutlicht, wie stark sich die Bewertung innerhalb weniger Wochen verschoben hat.

Der Blick richtet sich nun auf die anstehenden Quartalszahlen. Am 12. Februar legt ThyssenKrupp die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Diese Veröffentlichung besitzt Gewicht, da sie Hinweise auf die operative Entwicklung liefert und die aktuelle Bewertung untermauern oder relativieren kann.

Auch die charttechnische Lage veränderte sich grundlegend. Der Kurs überschritt sowohl den GD100 als auch den GD200. Diese Marken gelten als wichtige Bezugspunkte für viele Handelsmodelle. Mit dem deutlichen Abstand zu diesen Linien zeigt sich ein klar verändertes technisches Bild. Die Aktie entfernte sich zügig von früheren Schwächezonen und notiert nun auf einem Niveau, das zuletzt nicht mehr erreicht wurde.

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