Palantir Aktie: Milliarden-Auftrag fixiert
Palantir-Aktionäre mussten zuletzt Verluste hinnehmen. Seit Jahresbeginn gab der Kurs um fast 20 Prozent nach, belastet durch eine breite Korrektur im Software-Sektor. Doch operativ liefert der Daten-Spezialist nun ein gewichtiges Argument gegen die schlechte Stimmung: Ein neuer Fünf-Jahres-Vertrag mit dem US-Heimatschutzministerium sichert Umsätze in Milliardenhöhe und festigt die Marktstellung.
Exklusiver Zugang für US-Behörden
Das Department of Homeland Security (DHS) bindet sich vertraglich noch enger an Palantir. Das neue Abkommen hat ein Volumen von bis zu einer Milliarde US-Dollar und läuft über fünf Jahre. Entscheidend ist hierbei die Struktur: Es handelt sich um einen sogenannten "Blanket Purchase Agreement". Dies ermöglicht verschiedenen Abteilungen wie der Zollbehörde, der Einwanderungsbehörde oder dem Katastrophenschutz (FEMA), Softwarelizenzen und Dienstleistungen direkt abzurufen.
Der gewöhnliche, oft langwierige Ausschreibungsprozess entfällt damit für Aufträge unterhalb der Milliardengrenze. Das Unternehmen stellt mit seinen Plattformen Gotham und Foundry damit das technische Rückgrat für weite Teile der inneren Sicherheit der USA.
Starke Zahlen treffen auf skeptischen Markt
Dieser Großauftrag untermauert die fundamentale Wachstumsgeschichte, die Palantir zuletzt präsentierte. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz bereits um 70 Prozent auf 1,41 Milliarden US-Dollar. Besonders der Auftragsbestand (RPO) machte einen Sprung von 2,6 auf 4,2 Milliarden US-Dollar, was darauf hindeutet, dass die Märkte das Potenzial des DHS-Deals womöglich noch nicht vollständig eingepreist haben.
Dennoch tut sich die Aktie schwer. Der aktuelle Kurs von rund 114,76 Euro spiegelt die Sorgen über die hohe Bewertung wider. Analysten der Bank Mizuho sehen den Rücksetzer jedoch als Chance und haben ihr Kursziel angehoben, wobei sie auf die ungebrochene Nachfrage nach KI-Lösungen im kommerziellen Sektor verweisen.
Expansion durch Partnerschaften
Um nicht allein von Regierungsaufträgen abhängig zu sein, treibt Palantir die Diversifizierung voran. Eine frisch geschlossene Partnerschaft mit Rackspace Technology zielt darauf ab, die Software-Plattformen schneller in regulierten Industrien zu verankern. Der Fokus liegt hierbei auf strengen Datensouveränitäts-Standards, was insbesondere für die Expansion in Europa von Bedeutung ist.
Für Anleger verlagert sich der Fokus nun auf den kommenden Quartalsbericht. Entscheidend wird sein, wie schnell sich der neue Rahmenvertrag in konkreten Umsätzen niederschlägt und ob das Unternehmen die ambitionierte Prognose von rund 61 Prozent Wachstum für das Gesamtjahr 2026 bestätigen kann.
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