Tesla Aktie: Neue Baustellen
Tesla treibt seine Expansion weiter voran – und sammelt gleichzeitig neue Reibungspunkte ein. In Asien geht es um Wachstum und Marktanteile, in Deutschland um die Stimmung im Werk. Und über allem steht die Frage: Wie gut bekommt der Konzern seine operative Realität mit den großen Autonomie-Plänen zusammen?
Indien und Südkorea: Rückenwind in Asien
Heute hat die indische Axis Bank eine Partnerschaft mit Tesla angekündigt. Sie soll Tesla in Indien als bevorzugter Finanzierungspartner begleiten. Kernstück sind maßgeschneiderte E-Auto-Kredite mit Laufzeiten von bis zu zehn Jahren – inklusive digitalem, papierlosem Genehmigungsprozess. Die Idee dahinter ist klar: Wenn Finanzierung einfacher wird, sinkt die Einstiegshürde – ein wichtiger Hebel für die Marktdurchdringung.
Auch aus Südkorea kommen starke Signale. Laut Daten der Korea Automobile Importers & Distributors Association (KAIDA) war Tesla im Februar 2026 der führende Importauto-Hersteller im Land. Mit 7.868 verkauften Einheiten kam die Marke auf 29% Marktanteil. Besonders auffällig: Das Model Y Premium und Long Range waren die beiden meistverkauften Importmodelle insgesamt. Bei importierten Elektroautos stellte Tesla sogar 73% – die Verkäufe lagen viermal so hoch wie im Vorjahr.
FSD unter Prüfung – und ein Termin steht
Der Erfolg in Korea hat aber einen Haken: Tesla steckt dort weiter in einem Rechtsstreit rund um die Funktionalität der Full-Self-Driving-Software (FSD). Behörden prüfen die Leistungsfähigkeit des Systems. Das Seoul Central District Court hat die nächste Anhörung auf den 28. Mai 2026 terminiert. Damit bleibt das Thema regulatorisch und juristisch präsent – und potenziell kursrelevant, weil FSD ein zentraler Baustein der Tesla-Story ist.
Grünheide: Betriebsratswahl als Stresstest
In Deutschland sorgt derweil die Gigafactory in Grünheide für interne Spannung. Seit dem 2. März laufen dort die Betriebsratswahlen. Rund 11.000 Beschäftigte sind betroffen, insgesamt treten elf Listen an – darunter auch Vertreter der IG Metall, die einen formellen Tarifvertrag anstrebt.
Elon Musk wandte sich per Videobotschaft an die Belegschaft und warnte, externe Einflüsse könnten die künftige Ausrichtung und mögliche Erweiterungspläne des Werks beeinflussen. Das Management wiederum kritisierte die aktuelle Gewerkschaftskampagne und verwies auf frühere Wahlzyklen, in denen nicht-gewerkschaftliche Vertreter die Mehrheit stellten.
An der Börse bewegt sich der Titel heute nur moderat (plus 0,42%). Konkreter wird es beim Blick nach vorn: In den kommenden Wochen dürfte vor allem zählen, wie sich die Lage in Grünheide nach der Wahl sortiert – und in Korea rückt mit dem 28. Mai der nächste FSD-Gerichtstermin als Fixpunkt näher.
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