Tesla Aktie: Lieferzahlen belasten
Tesla steht zum Jahresstart unter Druck. Am Freitag veröffentlicht der E-Auto-Pionier seine Auslieferungszahlen für das vierte Quartal – und die Erwartungen sind alles andere als rosig. Gleichzeitig belastet ein Sicherheitsbericht zu den elektronischen Türsystemen die Stimmung. Die Aktie gibt nach und notiert im Tagesverlauf um die 450 US-Dollar.
Schwache Auslieferungen erwartet
Die Nervosität der Anleger hat einen konkreten Grund: Tesla selbst hat die Messlatte tief gelegt. In einer ungewöhnlichen Aktion veröffentlichte das Unternehmen Anfang der Woche einen Analystenkonsens auf der eigenen Investor-Relations-Seite. Die Zahl: rund 422.850 ausgelieferte Fahrzeuge im vierten Quartal. Das wäre ein Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, als noch etwa 495.000 Einheiten ausgeliefert wurden.
Der Hauptgrund für den erwarteten Einbruch liegt in der US-Steuerpolitik. Die bundesweiten Steuervorteile für E-Autos liefen Ende September 2025 aus – was die Nachfrage in das dritte Quartal vorgezogen hatte. Nun fehlen diese Käufer.
Sicherheitsbedenken verschärfen die Lage
Parallel dazu sorgt ein Bloomberg-Bericht für zusätzlichen Gegenwind. Demnach wird Teslas elektronisches Türöffnungssystem mit mindestens 15 Todesfällen seit 2012 in Verbindung gebracht. In mehreren Fällen konnten Insassen oder Rettungskräfte die Türen nach Unfällen mit Fahrzeugbränden nicht öffnen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA beobachtet die Entwicklung weiter.
Hinzu kommt die verschärfte Konkurrenzsituation: Der chinesische Wettbewerber BYD hat Tesla als weltgrößten Hersteller rein batteriebetriebener Fahrzeuge überholt. BYD verkaufte 2025 über 2,25 Millionen E-Autos, Tesla kommt auf geschätzte 1,65 Millionen.
Bewertung trifft auf Realität
Die aktuellen Probleme werfen Fragen zur Bewertung auf. Während das Kerngeschäft stagniert, liegt die Marktkapitalisierung bei 1,5 Billionen US-Dollar. Investoren setzen auf die Zukunft – konkret auf autonomes Fahren und das für April 2026 angekündigte Robotaxi "Cybercab". Das günstigere Modell "Project Redwood" wurde Berichten zufolge auf die zweite Jahreshälfte 2026 verschoben.
Die endgültigen Auslieferungszahlen für das vierte Quartal werden noch heute erwartet. Ein Ergebnis unter dem Konsens von 422.850 Fahrzeugen könnte die Aktie in Richtung der technischen Unterstützung bei 440 US-Dollar drücken. Im Januar folgt dann der Earnings Call, bei dem CEO Elon Musk konkrete Antworten zu den Sicherheitsvorwürfen und dem Zeitplan für das Robotaxi liefern muss.
Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








