Auf dem hart umkämpften chinesischen Markt sendet Tesla ein kräftiges Lebenszeichen. Während lokale Konkurrenten mit Absatzeinbrüchen kämpfen, verzeichnet der US-Autobauer für den Februar einen deutlichen Sprung bei den Auslieferungen. Doch wie viel Substanz steckt wirklich hinter diesem rasanten Anstieg?

Sondereffekte treiben das Wachstum

Mit 58.600 verkauften Fahrzeugen der Modelle 3 und Y verzeichnete Tesla in China ein Plus von 91 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verantwortlich für diesen optisch gewaltigen Sprung ist jedoch in erster Linie ein statistischer Basiseffekt. Im Februar 2025 stand die Produktion in Shanghai wegen Umbauarbeiten während des chinesischen Neujahrsfestes teilweise still, was die damaligen Vergleichszahlen drückte. Im direkten Vergleich zum Januar 2026 gingen die Verkäufe aktuell sogar um 15,2 Prozent zurück. Dieser Rückgang spiegelt die übliche saisonale Schwäche rund um die diesjährigen Feiertage wider.

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Starker Export in einem schwachen Markt

Die soliden Produktionszahlen fallen in ein zunehmend schwieriges Marktumfeld. Der chinesische Gesamtmarkt für Elektroautos kühlt sich ab, da staatliche Förderungen auslaufen und die allgemeine Konsumlaune sinkt. Wie hart das Geschäft aktuell ist, zeigt der Blick auf den heimischen Platzhirsch BYD, der im Februar einen Absatzrückgang von 41 Prozent zum Vorjahr hinnehmen musste.

Tesla profitierte in dieser Phase massiv von seinem florierenden Exportgeschäft. Rund 20.000 Fahrzeuge verließen das Werk in Shanghai ins Ausland, was einer Verfünffachung gegenüber dem Vorjahr entspricht. An der Börse honorieren Anleger diese Resilienz: Die Aktie legte heute um gut 3 Prozent auf 355,10 Euro zu und arbeitet sich damit nach den Verlusten seit Jahresbeginn wieder an die 50-Tage-Linie heran.

Regulierungsdruck und Robotaxi-Fortschritte

Abseits des Tagesgeschäfts in Asien rückt die US-Regulierung in den Fokus. Am 9. März verstrich eine wichtige Frist der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zur Einreichung von Daten zur "Full Self-Driving"-Software. Hintergrund ist eine laufende Untersuchung zu möglichen Verkehrsverstößen des Assistenzsystems. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben drohen dem Konzern Strafzahlungen von knapp 28.000 US-Dollar pro Tag.

Gleichzeitig untermauert Tesla seine Ambitionen im Bereich des autonomen Fahrens. Das "Cybercab" wird derzeit nicht nur in Washington D.C. präsentiert, sondern absolviert parallel Testfahrten auf öffentlichen Straßen im Silicon Valley und rund um das Werk in Texas. Flankiert werden diese technologischen Fortschritte von positiven Signalen aus der Lieferkette: Der weltgrößte Batterieproduzent und wichtige Tesla-Zulieferer CATL meldete zuletzt einen robusten Quartalsgewinn von 3,3 Milliarden US-Dollar, was die Stabilität in der Produktion für die kommenden Monate absichert.

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