Welchen Weg wird die an sich noch immer recht starke Tesla nun nehmen? Die Notierungen sind am Mittwoch um rund 1,7 % geklettert. Die Notierungen erreichen nun 352,00 Euro, immerhin. Dies ist auf lange Sicht betrachtet noch immer ein Aufwärtstrend. In der vergangenen Woche jedoch war es insgesamt am Ende enttäuschend. Das Peak von 358,00 Euro konnte die Aktie nun nicht halten.

Immerhin verändert sich gleichzeitig ein Geschäftssegment, das Tesla über mehrere Jahre Milliardenbeträge einbrachte.

Im Mittelpunkt steht der Handel mit den regulatorischen Emissionszertifikaten innerhalb der Europäischen Union. Dieses System verpflichtet Automobilhersteller dazu, bestimmte durchschnittliche CO₂-Grenzwerte für ihre Fahrzeugflotten einzuhalten. Hersteller mit zu hohen Emissionswerten können Strafzahlungen vermeiden, indem sie Emissionsrechte von Unternehmen mit niedrigen Emissionen erwerben. Tesla nimmt in diesem System eine besondere Rolle ein, weil das Unternehmen ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge produziert. Es liegt auf der Hand, in welche Richtung es geht.

Tesla wird mit dem neuen System sicher begünstigt

Durch diese Struktur entsteht rechnerisch eine Flottenemission von 0 Gramm CO₂ pro Kilometer. Diese Situation ermöglicht es Tesla, überschüssige Emissionsrechte an andere Automobilhersteller zu verkaufen.

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Für Tesla entwickelte sich dieses System über mehrere Jahre zu einer bedeutenden Einnahmequelle. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen weltweit rund 3 Milliarden Dollar aus dem Verkauf solcher Zertifikate. Ein erheblicher Anteil dieser Einnahmen entstand im europäischen Markt. Branchenanalysen gehen davon aus, dass allein Europa jährlich über eine Milliarde Euro zu diesem Geschäftssegment beitrug.

Nun aber ändert sich alles: Zwei große Automobilkonzerne haben ihren Ausstieg aus dem europäischen Emissionspool angekündigt.

Toyota verfolgt künftig eine Strategie, die stärker auf eine Kombination aus Hybridfahrzeugen und neuen Elektrofahrzeugen setzt. Ein Beispiel dieser Strategie ist das Elektromodell Urban Cruiser. Auch Stellantis verlässt den bisherigen Pool. Der Konzern arbeitet stattdessen mit dem chinesischen Elektrofahrzeughersteller Leapmotor zusammen.

Damit wird sich das Geschäft für die Tesla nun schwächer entwickeln. Das ist ein Alarmzeichen. Branchenanalysen gehen davon aus, dass die operative Marge dieses Geschäfts in mehreren Jahren nahe bei 100 % lag.

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