In Brandenburg herrscht Katerstimmung, wo einst der elektrische Aufbruch zelebriert wurde. Ein aktueller Bericht des Handelsblatts zeichnet ein düsteres Bild der Tesla-Produktion in Grünheide: Das Werk, das als Herzstück der europäischen Expansion von Elon Musk gilt, ist derzeit zu weniger als 40 % ausgelastet. Statt der anvisierten Volllast rollen die Bänder in einem Rhythmus, der weit hinter den technischen Möglichkeiten und den eigenen Erwartungen zurückbleibt.

Wenn die Nachfrage den Stecker zieht

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Der Grund für den Produktionsstopp ist kein technischer Defekt, sondern ein tiefgreifendes Marktproblem. Die Nachfrage nach Elektroautos in Europa ist spürbar abgekühlt, und Tesla bekommt dies mit voller Härte zu spüren. In Deutschland brach der Absatz des Herstellers zeitweise um fast die Hälfte ein. Wo früher Wartelisten für das Model Y den Ton angaben, kämpft der Konzern heute mit vollen Lagerplätzen und einem erbitterten Preiskampf, der die Margen massiv unter Druck setzt.

Fixkostenfalle und schrumpfende Belegschaft

Für ein Werk, das auf Skaleneffekte und riesige Stückzahlen getrimmt ist, ist eine Unterauslastung von über 60 % wirtschaftlich brandgefährlich. Die hohen Fixkosten für Maschinen und Infrastruktur laufen weiter, während pro Stunde deutlich weniger Fahrzeuge den Hof verlassen. Diese Ineffizienz spiegelt sich auch in der Belegschaft wider: Die Zahl der Mitarbeiter ist bereits um rund 1.700 Personen gesunken, während gleichzeitig interne Konflikte rund um die Betriebsratswahlen die Stimmung im Werk belasten.

Ungewisse Zukunft für den Brandenburger Standort

Trotz offizieller Statements von Werksleiter André Thierig, der von einer stabilen Lage und einer verlässlichen Perspektive spricht, stehen die ambitionierten Ausbaupläne auf der Kippe. Das ursprüngliche Ziel, in Grünheide jährlich eine Million Fahrzeuge zu fertigen, wirkt angesichts der aktuellen Zahlen fast wie eine ferne Utopie. Ohne eine schnelle Erholung des Marktes oder den Start eines neuen, erschwinglicheren Modells bleibt die Gigafactory vorerst nur ein rasanter Traum.

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