Elon Musk hat es wieder getan: Mit einer kurzen Ankündigung auf X (ehemals Twitter) versetzt er die Tesla-Welt in Aufruhr. Ab dem 14. Februar 2026 wird das „Full Self-Driving“ (FSD) in den USA nicht mehr als Einmalkauf für 8.000 Dollar angeboten. Stattdessen gibt es nur noch das Abo für 99 Dollar im Monat.

Die 10-Millionen-Marke und der Bonus

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Der wichtigste Treiber dieser Entscheidung sitzt im Cockpit selbst: Elon Musk. Im November 2025 segneten die Tesla-Aktionäre sein neues, fast eine Billion Dollar schweres Bonuspaket ab. Dieses ist an extreme Meilensteine geknüpft. Einer davon verlangt, dass Tesla im Durchschnitt über drei Monate hinweg 10 Millionen aktive FSD-Abonnements vorweisen kann. Indem Musk den Einmalkauf streicht, zwingt er Neukunden und Interessenten direkt in das Abo-Modell. Es ist der schnellste Weg, die Nutzerzahlen künstlich aufzublähen, um seinen persönlichen Zahltag zu sichern.

Abschied von der Hardware-Haftung

Ein technischer Nebeneffekt spielt Tesla ebenfalls in die Hände: die Hardware-Falle. Bisher war Tesla quasi verpflichtet, Kunden, die FSD für 8.000 oder gar 15.000 Dollar gekauft hatten, kostenlos auf neuere Computer-Generationen (von HW3 auf HW4) aufzurüsten, falls die alte Hardware die versprochene Autonomie nicht leisten konnte. Bei einem Abo-Modell sieht die Rechtslage anders aus. Wer monatlich zahlt, hat Anspruch auf die aktuelle Funktion – aber Tesla entzieht sich elegant der Pflicht zum lebenslangen Gratis-Hardware-Upgrade für ein einmal bezahltes Produkt.

Auswirkungen auf Deutschland

In Europa und Deutschland bleibt die Lage vorerst beim Alten, da die volle FSD-Funktionalität hier aufgrund regulatorischer Hürden noch gar nicht zugelassen ist. Doch Experten sind sich sicher: Sobald die Genehmigungen stehen, wird das Abo-Modell auch hierzulande der Standard sein. Die Umstellung zum Valentinstag könnte zudem als letzter Push dienen, um die Verkäufe im ersten Quartal 2026 durch Torschlusspanik-Käufe noch einmal anzukurbeln.

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