Tesla Aktie: Cybercab-Start
Tesla setzt diese Woche gleich zwei Akzente: In Texas lief die erste „Cybercab“-Serieneinheit vom Band. In Kalifornien räumte der Konzern zudem einen regulatorischen Stolperstein aus dem Weg, indem er in Marketingmaterialien auf den Begriff „Autopilot“ verzichtete. Doch wie weit ist die Robotaxi-Technik wirklich?
Die wichtigsten Punkte:
- Erste Cybercab-Produktionseinheit in der Gigafactory Texas fertiggestellt
- Serienanlauf laut Bericht erst ab April geplant
- 30-tägige Lizenzsperre in Kalifornien abgewendet
- „Autopilot“ in Kalifornien aus dem Marketing gestrichen
- „Full Self-Driving“ seit Januar nur noch als Abo für 99 US-Dollar pro Monat
Cybercab: Erstes Serienfahrzeug fertig
Am Montag meldete Tesla, dass die erste Cybercab-Produktionseinheit in der Gigafactory Texas abgeschlossen wurde (laut Electrek). Das Modell kommt ohne Lenkrad und ohne Pedale – ein klares Signal, dass Tesla hier konsequent auf autonome Mobilität setzt.
Den Meilenstein teilte das Unternehmen über Social Media und veröffentlichte ein Bild der Einheit direkt von der Produktionslinie. Ein durchgängiger Produktionsbetrieb wird laut Bericht allerdings erst ab April erwartet.
Robotaxi-Programm: Betrieb mit rund 40 Fahrzeugen
Die Produktionsmeldung fällt in eine Phase, in der Teslas Robotaxi-Fähigkeiten weiter genau beobachtet werden. Laut einem „Robotaxi-Statuscheck“ von Electrek (veröffentlicht gestern) soll das Programm in Austin rund acht Monate nach dem Start mit ungefähr 40 Fahrzeugen auf den Straßen laufen.
Damit steht der sichtbare Fortschritt bei der Flotte im Kontrast zur großen Ambition, mit dem Cybercab ein Fahrzeug ohne klassische Bedienelemente in Richtung Serienbetrieb zu bringen.
Kalifornien: Streit mit DMV beigelegt
Parallel dazu vermied Tesla in Kalifornien eine 30-tägige Aussetzung seiner Händler- und Herstellerlizenzen. Hintergrund war ein Konflikt mit der kalifornischen Zulassungsbehörde DMV über Marketingbegriffe.
Die DMV hatte Tesla im Dezember 2025 laut einer behördlichen Mitteilung (datiert auf Montag) vorgeworfen, mit den Begriffen „Autopilot“ und „Full Self-Driving“ irreführend zu werben. Nach einer fünftägigen Anhörung im Jahr 2025 folgte ein Verwaltungsrichter der DMV: Die Nutzung von „Autopilot“ zur Beschreibung von Fahrerassistenzfunktionen sei irreführend und verstoße gegen Landesrecht.
Um die Sperre zu verhindern, strich Tesla den Begriff „Autopilot“ aus kalifornischen Marketingmaterialien. Beim Begriff „Full Self-Driving“ hatte das Unternehmen laut DMV bereits zuvor Anpassungen vorgenommen, um klarzustellen, dass weiterhin Fahreraufsicht erforderlich ist.
Reuters ordnete die Einigung in ein schwierigeres Marktumfeld ein: Nach dem Auslaufen wichtiger Steuergutschriften stehen Tesla und andere E-Auto-Hersteller unter härteren Verkaufsbedingungen.
Im Januar stellte Tesla zudem „Full Self-Driving“ laut Electrek auf ein reines Abo-Modell um: 99 US-Dollar pro Monat statt einer bisherigen Einmalzahlung von 8.000 US-Dollar. Der Zeitpunkt fiel mit der behördlichen Frist zur Umsetzung von Vorgaben bis zum 14. Februar zusammen.
Zum nächsten Schritt wird damit vor allem der April: Dann soll laut Bericht die laufende Cybercab-Produktion starten – während Tesla zugleich zeigen muss, dass Robotaxi-Betrieb und regulatorische Vorgaben dauerhaft zusammenpassen.
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