Tesla Aktie: Chinas Griff nach der Autotürklinke
Während Elon Musk mit seiner SpaceX-xAI-Fusion Schlagzeilen macht, kommt aus China ein Schlag gegen Tesla: Ab 2027 verbietet Peking die versenkbaren Türgriffe – ein Design-Element, das Tesla populär gemacht hat und das auch chinesische Konkurrenten wie Xiaomi übernommen haben. Die neue Sicherheitsvorschrift könnte Tesla zwingen, seine Modelle für den wichtigsten E-Auto-Markt der Welt grundlegend zu überarbeiten.
Wenn Sekunden über Leben entscheiden
Das chinesische Industrieministerium hat am Montag neue Sicherheitsstandards verkündet: Jede Autotür muss künftig sowohl außen als auch innen mit mechanischen Griffen ausgestattet sein. Elektrische Öffnungsmechanismen bleiben optional, doch die klassische Notentriegelung wird Pflicht. Der Grund: Im Oktober 2025 verbrannte der Fahrer eines Xiaomi SU7 Ultra in seinem Wagen, weil Helfer die Türen nicht öffnen konnten.
Neue Fahrzeugmodelle müssen die Vorgaben ab dem 1. Januar 2027 erfüllen, bereits zugelassene Modelle erhalten eine Schonfrist bis zum 1. Januar 2029. China wird damit das erste Land weltweit, das versenkbare Türgriffe komplett verbietet – während in den USA die Verkehrssicherheitsbehörde bislang nur eine Untersuchung zu den Notentriegelungen beim Tesla Model 3 eingeleitet hat.
Musk kämpft an mehreren Fronten
Zeitgleich steigt der Druck aus einer anderen Richtung: Google-Tochter Waymo hat in einer Finanzierungsrunde 16 Milliarden Dollar eingesammelt und wird nun mit 126 Milliarden Dollar bewertet. Die Robotaxi-Konkurrenz fährt bereits über 400.000 bezahlte Fahrten pro Woche in sechs US-Städten – während Tesla in Austin gerade erst einige fahrerlose Taxis testet, die noch von Aufpassern begleitet werden.
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Der technologische Graben ist tief: Waymo setzt auf teure Laser-Radare und zusätzliche Sensoren. Musk hingegen will mit reiner Kamera-Technologie auskommen – ein Ansatz, den Experten skeptisch sehen, der Tesla aber einen massiven Kostenvorteil verschaffen könnte. Geht die Wette auf, wäre das ein Game-Changer. Geht sie nicht auf, könnte Tesla den Anschluss im Robotaxi-Markt verlieren.
Regulierung als Waffe
Am Mittwoch tritt Tesla vor den US-Senatsausschuss für Handel und plädiert für modernisierte Vorschriften zum autonomen Fahren. Die Botschaft ist klar: Ohne regulatorischen Rückenwind würde China die Transportindustrie des 21. Jahrhunderts dominieren. Doch während Musk in Washington um Lockerungen kämpft, zieht Peking die Schrauben an – ausgerechnet bei einem Detail, das Tesla zum Designmerkmal gemacht hat.
Für Tesla bedeutet das Türgriff-Verbot nicht nur Umrüstungskosten, sondern auch einen symbolischen Rückschlag in einem Markt, in dem der Konzern 2025 bereits die globale E-Auto-Krone an BYD verloren hat. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob Musks Strategie aufgeht – oder ob die Konkurrenz Tesla an allen Fronten überrollt.
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