TeamViewer Aktie: Zahlen bestätigt
TeamViewer liefert beim Blick auf 2025 wenig Überraschungen – aber ein paar klare Signale. Die vorläufigen Zahlen liegen im Rahmen der eigenen Guidance, gleichzeitig betont das Management ein starkes Schlussquartal im Enterprise-Geschäft. Entscheidend wird nun, ob der Termin am 10. Februar auch beim Ausblick für 2026 neue Impulse bringt.
Vorläufige 2025-Zahlen: Guidance getroffen
Nach dem Topline-Trading-Update vom 9. Januar kommt TeamViewer für 2025 auf einen pro-forma Umsatz von rund 767 Mio. Euro. Währungsbereinigt entspricht das etwa plus 5% gegenüber dem Vorjahr. Nach IFRS lag der Umsatz bei circa 747 Mio. Euro.
Beim ARR (Annual Recurring Revenue) meldete das Unternehmen rund 760 Mio. Euro, währungsbereinigt etwa plus 2%. Wechselkurse – vor allem EUR/USD – wirkten sich dabei negativ auf den ausgewiesenen ARR aus. An der Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge von rund 44% hält TeamViewer fest.
Damit bleibt das Bild unaufgeregt: solide im Rahmen der Erwartungen, ohne dass das Update allein eine neue Story aufmacht. Das passt auch zum Kursbild: Mit 5,55 Euro notiert die Aktie am Freitag nur knapp über dem jüngsten 52-Wochen-Tief von 5,41 Euro.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Pro-forma Umsatz 2025: ca. 767 Mio. € (währungsbereinigt +5%)
- IFRS-Umsatz 2025: ca. 747 Mio. €
- ARR 2025: ca. 760 Mio. € (währungsbereinigt +2%)
- Adj. EBITDA-Marge (Guidance): rund 44%
- Nächster Berichtstermin: 10. Februar 2026 (Q4/GJ 2025 inkl. Analystenkonferenz)
- BlackRock-Stimmrechtsanteil: 5,87% (Schwellenüberschreitung am 15. Januar)
Enterprise als Lichtblick – 1E mit „Turnaround-Quartal“
Auffällig ist die Betonung des Enterprise-Segments. TeamViewer spricht hier von einem „sehr starken“ vierten Quartal bei TeamViewer Standalone Enterprise. Auch die Tochter 1E lieferte laut Management ein sequenzielles ARR-Wachstum in Q4 2025 – und wird intern als Turnaround-Quartal eingeordnet.
Zwei strategische Vertragsabschlüsse mit einem kombinierten Gesamtvertragswert von rund 10 Mio. Euro sollen diese Entwicklung untermauern. Genau solche Signale sind wichtig, weil sie zeigen, wo TeamViewer Wachstum und Stabilität verankern will: stärker bei größeren Kunden und wiederkehrenden Erlösen.
BlackRock baut Position aus – Fokus auf den 10. Februar
Zusätzlich kam eine formale, aber nicht unwichtige Meldung: BlackRock erhöhte den Stimmrechtsanteil auf 5,87%, wie TeamViewer am 20. Januar per Mitteilung nach § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlichte. Davon entfallen 5,08% auf Aktien-Stimmrechte sowie 0,79% auf Finanzinstrumente.
Der nächste konkrete Meilenstein ist der 10. Februar 2026. Dann folgen die vollständigen, ungeprüften Q4- und Jahresergebnisse samt Analystenkonferenz. Dort dürfte auch der Ausblick auf 2026 kommen – und genau der wird nach dem reinen „Guidance erfüllt“-Update zum entscheidenden Taktgeber für die nächste Kursrichtung.
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