Canamera Energy Metals treibt seine strategische Ausrichtung in Südamerika weiter voran. Mit dem Start eines gezielten Bohrprogramms auf dem Patos-Projekt in Brasilien prüft das Unternehmen eine vielversprechende Quelle für Seltene Erden. Während das Management die Weichen für eine mögliche Übernahme stellt, zeigt sich der Kapitalmarkt derzeit von einer deutlich skeptischeren Seite.

Bohrungen als Lackmustest

Am Mittwoch startete das Unternehmen ein Bohrprogramm mit zehn Löchern auf dem Patos-Projekt im Bundesstaat Minas Gerais. Diese Arbeiten sind Teil einer formellen Due-Diligence-Prüfung. Bevor ein endgültiger Optionsvertrag für das knapp 16.000 Hektar große Gebiet unterzeichnet wird, will das Management das mineralische Potenzial genau evaluieren.

Ziel der rund 100 Bohrmeter ist es, die Anreicherung von Seltenen Erden in den Verwitterungsschichten nachzuweisen. Solche sogenannten ionischen Tonlagerstätten stehen aktuell im Fokus vieler Rohstoffunternehmen, da sie in der Regel eine kostengünstigere Erschließung ermöglichen als herkömmliche Hartgesteinsvorkommen.

Strategischer Ausbau vs. Marktrealität

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Sollten die geologischen Daten überzeugen, wäre Patos bereits das dritte Projekt von Canamera in Brasilien, neben den bestehenden Gebieten Turvolândia und São Sepé. CEO Brad Brodeur verfolgt damit den Aufbau einer diversifizierten Plattform für kritische Metalle, die durch nordamerikanische Assets wie das Iron-Hills-Projekt in Colorado ergänzt wird. Zur Finanzierung dieser internationalen Aktivitäten stockte das Unternehmen erst Mitte März eine Privatplatzierung auf rund 2,5 Millionen Dollar auf.

An der Börse honorierten die Anleger diese operativen Fortschritte zuletzt nicht. Die Aktie rutschte heute um fast vier Prozent ab und markiert mit 0,26 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Innerhalb der letzten 30 Tage verlor das Papier damit rund 35 Prozent an Wert, was den anhaltenden Druck auf den Titel unterstreicht.

Konkrete Schritte in den kommenden Wochen

Die operativen Feldarbeiten auf dem Patos-Projekt sind auf ein Zeitfenster von zwei Wochen angesetzt. Im Anschluss werden die entnommenen Proben in einem zertifizierten Labor detailliert analysiert. Sobald diese Daten vorliegen und vom technischen Team ausgewertet wurden, fällt die endgültige Entscheidung über die Ausübung der Kaufoption. Diese kommenden Untersuchungsergebnisse bilden somit die direkte Grundlage für den weiteren strategischen Kurs des Unternehmens in Brasilien.

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