Der Wechsel in den kleineren SDAX markiert für den Fernzugriffsspezialisten einen vorläufigen Tiefpunkt nach anhaltenden Kursverlusten. Ausgerechnet an diesem Stichtag stellt sich die DZ Bank gegen die negative Marktstimmung und stuft den Titel hoch. Die Analysten machen dabei eine fundamentale Diskrepanz zwischen der operativen Cash-Generierung und der aktuellen Marktkapitalisierung aus.

Analyst sieht Kaufchance

DZ-Bank-Analyst Armin Kremser begründet das neue Votum mit einer historisch niedrigen Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liege mittlerweile unter 4, während das Unternehmen seit 2020 fast durchgängig einen operativen Cashflow von mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet. Der faire Wert wird weiterhin bei 6,50 Euro gesehen. Ein Blick auf den aktuellen Kurs von 4,44 Euro verdeutlicht den signifikanten Wertverlust der vergangenen Monate. Zusätzlich könnten Eindeckungskäufe den Kurs stützen, da rund 12 Prozent der Aktien leerverkauft sind.

Wachstumsstütze Enterprise-Segment

Die operative Realität des vergangenen Jahres liefert Erklärungsansätze für die Skepsis der Anleger. Zwar erreichte die bereinigte EBITDA-Marge starke 44,3 Prozent bei einem Umsatz von 767,5 Millionen Euro, unter der Oberfläche zeigen sich jedoch Risse. Die Abwanderungsrate bei kleinen und mittleren Unternehmen kletterte im vierten Quartal auf 16,4 Prozent. Gleichzeitig schrumpfte die Gesamtzahl der Abonnenten um fünf Prozent. Als klare Wachstumsstütze fungiert das Enterprise-Segment, dessen wiederkehrende Umsätze um 19 Prozent zulegten – maßgeblich angetrieben durch Großabschlüsse in den USA.

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Neue Produkte und verhaltener Ausblick

Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, treibt das Management die Produktintegration voran. Kürzlich angekündigte Erweiterungen für Microsoft Intune sowie eine geplante Präsentation zur Qualitätskontrolle mit Augmented Reality sollen neue Enterprise-Kunden anlocken. Der Ausblick für 2026 dämpft allerdings die Erwartungen: Das Management rechnet mit lediglich null bis drei Prozent Wachstum und einer schrumpfenden Marge aufgrund negativer Währungseffekte.

Die nächsten Wochen bringen konkrete Termine, die weitere Datenpunkte zur operativen Entwicklung liefern:

  • 20. bis 24. April 2026: Produktdemonstration auf der Hannover Messe
  • 6. Mai 2026: Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal
  • 2. Juni 2026: Ordentliche Hauptversammlung

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