Ein KGV von 4,21 für das laufende Geschäftsjahr — das ist der niedrigste Bewertungsmultiplikator im gesamten TecDAX. Diese Kennzahl zieht heute Aufmerksamkeit auf TeamViewer, während das Papier mit einem Plus von rund 3 Prozent auf 4,53 Euro zu den stärkeren Werten im Technologie-Index zählt.

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Geopolitik als Rückenwind

Der Kursanstieg fällt nicht vom Himmel. Berichte über einen US-amerikanischen 15-Punkte-Plan zur Deeskalation des Iran-Konflikts sorgten am Mittwochmorgen für eine spürbare Erleichterungsrally an den europäischen Börsen. Der Ölpreis der Sorte Brent gab daraufhin um 5,7 Prozent nach — ein Signal, das besonders Technologiewerte stützte, da diese sensibel auf Energiekosten und stagflationäre Risiken reagieren. Im TecDAX profitierten neben TeamViewer auch Jenoptik und SMA Solar deutlich.

Niedrige Bewertung, aber kein klarer Katalysator

Das KGV von 4,21 sticht im Branchenvergleich heraus. Die IONOS Group etwa wird für 2026 mit einem KGV von 12,62 gehandelt — und hat zusätzlich ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 60 Millionen Euro aufgelegt, um den Kurs aktiv zu stützen. TeamViewer setzt derzeit allein auf den Bewertungsabschlag als Argument.

Das makroökonomische Umfeld bleibt dabei ambivalent. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im März auf 86,4 Punkte — den tiefsten Stand seit über einem Jahr. EZB-Chefin Lagarde warnte zudem vor einem möglichen Überschreiten des Inflationsziels, was den geldpolitischen Spielraum einengt. Für Anleger, die auf günstig bewertete Technologiewerte mit soliden Cashflows setzen, bleibt TeamViewer trotzdem interessant — vorausgesetzt, die geopolitischen Entspannungssignale halten an und werden konkreter.

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