TeamViewer Aktie: KI-Risiko wird real
TeamViewer rutschte am Dienstag auf ein historisches Tief von 4,69 Euro. Analysten von Bernstein Research sehen den Fernwartungsspezialisten aus Göppingen durch Künstliche Intelligenz fundamental bedroht – und setzen das Unternehmen auf eine Liste besonders gefährdeter Geschäftsmodelle. Die Botschaft ist eindeutig: Was bisher als abstraktes Zukunftsrisiko galt, könnte schneller Realität werden als gedacht.
Die wichtigsten Fakten:
- Neues Allzeittief bei 4,69 Euro erreicht
- Jahresverlust liegt bei rund 20 Prozent
- Bernstein warnt vor KI-Verdrängungsrisiken
- Umsatzprognose 2026: nur 0-3 Prozent Wachstum
Personalintensiver Fernsupport im Visier
Bernstein Research nennt Ross dabei konkrete Schwachstellen. Die Analysten kritisieren, dass TeamViewer beim traditionellen, personalintensiven Fernsupport besonders verwundbar sei. Gerade dieser Bereich könnte durch KI-gestützte Automatisierung massiv unter Druck geraten. Das Problem: Der Markt behandele solche Unternehmen, als seien die KI-Verwerfungen das Problem anderer – dabei träfen die Risiken gerade hier den Kern des Geschäftsmodells.
Neben TeamViewer finden sich auch Atos, Ocado und Quadient auf der Bernstein-Liste gefährdeter Werte. Das Rating für TeamViewer bleibt bei "Market-perform".
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Schwacher Ausblick verstärkt Druck
Die KI-Warnung trifft auf ein ohnehin angespanntes Umfeld. Bereits am 10. Februar hatte TeamViewer mit seinem Ausblick für 2026 enttäuscht: Lediglich null bis drei Prozent währungsbereinigtes Umsatzwachstum stellt das Management in Aussicht. Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich das Wachstum bereits auf magere zwei Prozent.
Analysten von RBC und Goldman Sachs erwarten Anpassungen beim Konsens nach unten. Mohammed Moawalla von Goldman Sachs hebt die erkennbare Vorsicht des Managements bei den wiederkehrenden Umsätzen hervor. Wechselkurse belasten zusätzlich.
Mit einem RSI von 27,6 befindet sich die Aktie in überverkauftem Terrain. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt massive 37 Prozent. Die kommenden Quartale werden zeigen müssen, ob TeamViewer überzeugende Antworten auf die KI-Herausforderung findet – oder ob die Analysten-Warnungen zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden.
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